Volleyball: Westdeutsche U-20-Meisterschaften USC peilt die DM-Teilnahme an, TSC das Viertelfinale

Münster -

Im vergangenen Jahr waren die U-20-Juniorinnen des USC Münster mächtig erfolgreich. Nach dem Triumph bei den Westdeutschen Meisterschaften gewannen sie Silber bei den nationalen Titelkämpfen – und wollen dort nun auch wieder hin. Der TSC Münster-Gievenbeck gibt sich dagegen bescheidener.

Von Henner Henning
Marvin Mallach 
Trainer Marvin Mallach will mit der U20 des USC zur DM. Foto: tau

Die Vorgabe für den Auftritt bei den Westdeutschen Meisterschaften in Hörde ist für die U 20 des USC Münster klar. „Wir wollen ins Finale und uns damit für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren“, sagt Trainer Marvin Mallach, der mit Niels Westphal den Nachwuchs der Unabhängigen betreut.

Im Vorjahr gewann Münster den Titel und zählt auch diesmal zum Kreis der Siegkandidaten – neben dem letztjährigen Finalisten BW Dingden und dem Dritten von 2016, dem RC Borken-Hoxfeld. Doch zuvor will sich der USC in der Gruppe C gegen den TV Gladbeck und den TV Hörde – beim Gastgeber gehört mit Malin Schäfer eine frühere USC-Akteurin und aktuelle Zuspielerin von BW Aasee zum Kader – durchsetzen, um sich für das Viertelfinale eine gute Ausgangsposition zu sichern. Nicht mit dabei ist am Wochenende Angreiferin Hanna Orthmann, die mit Münsters Bundesliga-Team in den Playoffs in Stuttgart gefordert ist. Dorthin reist am Sonntag auch Mallach, Westphal übernimmt dann die alleinige Verantwortung.

Bescheidener hört sich das ausgegebene Ziel des TSC Münster-Gievenbeck an. Das Team von Trainer Hans Stuckenbrock will sich in der Gruppe A als Zweiter hinter dem Favoriten Dingden für das Viertelfinale qualifizieren, der Auftakt gegen den TV Wachtberg wird daher entscheidend sein. „Ich denke, dass wir ganz gute Chancen haben. Wir sind gut vorbereitet und gut gerüstet. Es hängt viel von der Stabilität und der Tagesform ab“, sagt der Coach.

Doch auch für den Fall eines Scheiterns und dem damit verbundenen Mitwirken in den Platzierungsspielen will der TSC seinen Auftritt bei den Westdeutschen genießen. „Für die U 20 ist es in dieser Konstellation das letzte große Turnier zusammen. Da wollen wir auch Spaß haben“, meint Stuckenbrock, der mit der Mannschaft in Hörde übernachtet. Und da zu gewinnen bekanntlich mehr Spaß macht als zu verlieren, würde ein Sieg über Wachtberg die TSC-Freude sicher erhöhen.

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