Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaft
Der SC Gremmendorf alleine unter A-Ligisten

Münster -

Der SC Gremmendorf musste am Freitag die Segel streichen. Dafür zogen Concordia Albachten und der TSV Handorf in die Endrunde am Sonntag ein. Der SC Nienberge scheiterte knapp.

Freitag, 28.12.2018, 22:54 Uhr aktualisiert: 29.12.2018, 10:22 Uhr
Wer ist eher am Ball – Gremmendorfs Julian Symalla (links) oder Handorfs Konrad Knemöller?

Ein wenig gerieten die Verantwortlichen im Presseraum der Stadtmeisterschaften schon ins Schwitzen. Alle Spielberichtsbögen waren pünktlich zu den einzelnen Partien abgegeben und unterzeichnet, nur der des SC Gremmendorf fehlte. Dabei verblieben bloß noch 20 Minuten bis zum ersten Auftritt des B-Ligisten. Grund war aber keinesfalls Angst oder Furcht, Grund war die Einschwörung des Daniel Thihatmar.

„Die Jungs sollen mich ärgern, ich bin bei der Endrunde schließlich nicht da“, erklärte der Trainer des SCG das Ansinnen seiner Truppe in der Gruppe. Einziger B-Ligist inmitten dreier A-Ligisten. Da wäre viel möglich gewesen – am Ende stand jedoch das Vorrunden-Aus.

Frust löste das bei Thihatmar aber keineswegs aus. Warum sollte es auch? Im ersten Spiel des Tages gegen den TSV Handorf scheiterten die Gremmendorfer ein bisschen an sich selbst. 0:2 ging das Match verloren, trotz zahlreicher eigener Möglichkeiten. Alleine Patric Düllberg vergab eine nach der nächsten. „Normalerweise macht der die alle weg“, fand Thihatmar. Der Coach machte zu viel Aufregung bei seinen Jungs aus. „Und zu wenig Mut.“ So ging auch das zweite Match des Tages deutlich verloren. 1:6 gegen den SC Nienberge. „Deren bestes Spiel des gesamten Turniers“, bemerkte Thihatmar. Seine Mannen ließen sich bei der herben Klatsche schlicht zu leicht auskontern. Gegen Albachten (1:7) lief dann nicht mehr viel zusammen.

Stadtis 2018 – 1. Tag der Zwischenrunde

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  • Gruppe I: DJK Borussia Münster – SC Sprakel: Torwart Sören Weßling streckt sich für Sprakel.

    Gruppe I: DJK Borussia Münster – SC Sprakel: Torwart Sören Weßling streckt sich für Sprakel.

    Foto: Peter Leßmann
  • Gruppe I: DJK Borussia Münster – SC Sprakel: Till Görges (r., Sprakel) gegen Kiran Schulze-Marmeling (l.).

    Foto: Peter Leßmann
  • Gebannte Blicke auf den Rängen.

    Foto: Peter Leßmann
  • Gruppe I: DJK Borussia Münster – SC Sprakel: Till Görges (r., Sprakel) gegen Oluts (l.).

    Foto: Peter Leßmann
  • Gruppe I: SC Gremmendorf – TSV Handorf: Julian Symalla (l., Gremmendorf) gegen Konrad Knemöller (r.).

    Foto: Peter Leßmann
  • Nils Drube und Sven Hozjak.

    Foto: Peter Leßmann
  • Gruppe I: DJK Borussia Münster – SC Sprakel: Nemanja Kovacevic (Borussia) gegen Nils Ohmen (l.) und Jannis Kock (2.v.r.).

    Foto: Peter Leßmann
  • Gruppe I: SC Gremmendorf – TSV Handorf: Marcel Leser (TSV) behauptet sich am Ball.

    Foto: Peter Leßmann
  • Sehen Sie nun weitere Impressionen vom ersten Tag der Zwischenrunde.

    Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann
  • Foto: Peter Leßmann

Für die Concordia um ihren Co-Trainer Fabian Fröhning lief auch die Zwischenrunde hervorragend. Die Endrunde wurde mit sieben Punkten recht souverän erreicht, das bedeutete zudem noch den Gruppensieg. Könnte doch alles prima sein. Doch für Fröhning war längst nicht alles super. Das 4:2 gegen den SC Nienberge zum Start liest sich zwar nett, aber nach einer 4:0-Führung machte sich der A-Liga-Spitzenreiter das Leben selbst schwer. „Da beginnen wir plötzlich zu tänzeln, da musst du viel klarer im Kopf sein“, ärgerte sich Fröhning. Auch beim 2:2 gegen den TSV Handorf machte er „ein, zwei Unkonzentriertheiten aus.“ Immerhin: Gegen Gremmendorf war davon wenig zu sehen. Ansonsten ärgerte sich Fröhning über die teils arg rustikale mancher Teams – insbesondere in der Vorrunde. „Du willst hier ein bisschen Spaß und keine Spieler, die dann die halbe Rückrunde ausfallen.“

Gruppenzweiter wurde derweil Handorf. In einem hochdramatischen letzten Spiel reichte der Truppe von Christian Hölker ein 2:2 im direkten Duell gegen Nienberge. Dramatisch war’s. 22 Sekunden vor dem Ende traf Julian Austermann in die Bude, das reichte so gerade. „Damit werden wir Stadtmeister und Julian wird noch Torschützenkönig. Und am Ende sind wir alle glücklich“, resümierte Hölker mit einem dicken Augenzwinkern.

Frust herrschte derweil beim SCN, der sich über eine stritte, womöglich spielentscheidende Zwei-Minuten-Strafe gegen Michael Kortenbrede ziemlich echauffierte.

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