Hallenfußball: Stadtmeisterschaften
Christian Wielers ist vor dem Turnierstart „wesentlich entspannter“

Münster -

Waum ein Konzept ändern, wenn es erfolgreich ist? Die Hallen-Stadtmeisterschaften kommen auch 2018 in dem gewohnten Gewand daher, an dem nur Nuancen geändert wurden. Es gibt diesmal zwei Fünfergruppen, die das Turnier am Mittwoch eröffnen. Und ein Fanpreis wird wieder vergeben.

Dienstag, 25.12.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 25.12.2018, 14:59 Uhr
Christian Wielers Foto: fotoideen.com

So ehrlich ist Christian Wielers schon. „Im letzten Jahr war die Aufregung schon groß bei mir. Diesmal fühle ich mich wesentlich entspannter.“ Nach rund vier Jahrzehnten löste der Fußball-Abteilungsleiter des 1. FC Gievenbeck Helmut Ossenbeck, die Stimme der Stadtmeisterschaft, am Mikrofon ab und erntete hinterher überaus positive Resonanz für seine Ruhe und Abgeklärtheit.

Die Gelassenheit zeichnet nicht nur ihn, sondern auch die vielen Mitstreiter im Verein aus. Fast alles schon mal da gewesen, fast schon alles schon mal geregelt – so lautet der Slogan der Ehrenamtler. „Alle Vorarbeiten sind erledigt, wir freuen uns einfach drauf“, sagt Wielers, der am Freitag mit vielen anderen natürlich schon am Aufbau beteiligt war.

Abgesprungen ist für dieses Jahr keine Mannschaft. Da der IKSV Münster heiß aufs Comeback und Kreis-Neuling FC Polonia natürlich auch startberechtigt ist, geht es mit 34 Teams ins Rennen. Eine Quali ist nur noch wenig attraktiv, also starten die Gruppen A und B eben mit fünf Teilnehmern am Mittwoch (14 Uhr). „Das ist überhaupt kein Problem in der Umsetzung“, sagt Patrick Hartung aus dem Organisationsteam des FCG.

Anzunehmen ist, dass der zweite Turniertag diesmal mehr Besucher anlockt. „Nicht nur, weil Gievenbeck und Hiltrup in einer Gruppe sind, sondern weil auch Kinderhaus und Münster 08 einsteigen“, sagt Wielers. „Das ist eben jedes Jahr anders.“

Wiederbelebt nach vielen Jahren hat der Ausrichter den Fanpreis, der am Finaltag vergeben wird. Zuletzt hatte die Stimmung auf den Rängen ein wenig nachgelassen. Über den Sieg entscheiden hier weder Lautstärke noch Größe – sondern vor allem die Kreativität. „Alle Vereine haben ihre Chance“, sagt Wielers. Die Gewinner bekommen 50 Freikarten für den Club „Gazelle“ am Servatiiplatz und obendrauf noch mal 50 Liter Bier. „Ein super Anreiz, oder“, so Wielers.

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