Hallenfußball: Stadtmeisterschaften
Stephan Tantow macht den Weg für die Torhüter frei

Münster -

Stephan Tantow und die „Stadtis“ – das ist eine besondere Beziehung. In den vergangenen zwei Jahren war er der beste Torhüter des Turniers und gewann 2017 bei seiner (vorerst) letzten Teilnahme den Titel. Verteidigen wird der Keeper des TuS Haltern diesen nicht, in die Halle aber kommt er selbstredend.

Montag, 24.12.2018, 12:00 Uhr aktualisiert: 24.12.2018, 12:18 Uhr
Auch in der Halle stets eine verlässliche Größe: Stephan Tantow, hier beim Ausber-Cup 2017 als Torwart des SC Preußen Münster II Foto: Rene Penno

Gute Nachrichten für alle Torhüter der Hallen-Stadtmeisterschaften: Stefan Tantow, der 2016 und 2017 jeweils zum besten Schlussmann des Turniers gewählt wurde, ist in diesem Jahr nach seinem Wechsel vom SC Preußen Münster II zum TuS Haltern nicht mehr dabei. Zumindest nicht mehr als Keeper, als Tribünengast aber wird er das am 26. Dezember beginnende fünftägige Spektakel verfolgen. „Den Finaltag werde ich mir ganz sicher nicht entgehen lassen. Und mal sehen, wann und ob ich es vorher noch einmal schaffe“, sagt der 29-Jährige.

Ein bisschen blutet dem gebürtigen Münsteraner das Herz, das erste Mal nach langer Zeit und seinen Teilnahmen im zweistelligen Bereich nun eine passive Rolle hinter der Bande einnehmen zu müssen. „Die Stadtmeisterschaften sind schon etwas Besonderes und machen immer einen riesen Spaß. Ich bin schon traurig, nicht dabei zu sein“, sagt Tantow, der die „üblichen Verdächtigen“ um seinen Ex-Club Preußen, den TuS Hiltrup und den 1. FC Gievenbeck als Favoriten nennt. „Und ich glaube, dass Westfalia Kinderhaus eine gute Truppe stellen wird.“

Seine Daumen drückt Tantow seinen letztjährigen Teamkollegen, mit denen er 2017 seinen ersten Titel bei seinem (vorerst) letzten Turnier am Berg Fidel gewonnen hat. „Beim SCP habe ich lange gespielt und würde den Preußen gönnen, den Titel zu verteidigen“, sagt Tantow, der den Sieg zu seinen persönlichen Highlights zählt. Wie auch die beiden Neunmeterschießen in den Halbfinals 2016 und 2017, bei denen „ich eine ganz gute Figur gemacht habe“. Und Tiefpunkte, gab es die auch? „Zu denen gehören ganz sicher die drei Finalniederlagen, die ich mit Preußen erlebt habe“, erklärt der 1,92 Meter große Keeper. 2014 waren die Adlerträger am SC Münster 08 (1:2) gescheitert, danach folgten die Pleiten gegen den BSV Roxel (2:3) und gegen Hiltrup (2016) – ehe es endlich für den SCP und Tantow mit dem 5:3 Endspielsieg gegen Borussia Münster mit dem Titel klappte. „Das war ein tolles Erlebnis und bleibt unvergessen“, sagt Tantow.

Bei seinem Rückblick in seine persönliche Stadtmeisterschaften-Historie spürt man förmlich seine Vorfreude auf die „Stadtis“, auch als Zuschauer. „In der Halle trifft man so viele bekannte Gesichter wieder. Das macht das Turnier auch aus.“

Geht es nach Tantow, kann es losgehen mit dem Budenzauber. Dabei wird er bestimmt die Torhüter besonders unter die Lupe nehmen und verfolgen, wer diesmal den Pokal als bester Schnapper erhalten wird. Fest steht: Tantow wird es diesmal nicht. Da dürfen Münsters Schlussmänner schon vorab durchatmen.

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