Parallel-Riesenslalom Snowboarderinnen verpassen Podest

Lackenhof (dpa) - Die deutschen Snowboarderinnen haben beim Weltcup im österreichischen Lackenhof eine mannschaftlich ansprechende Leistung gezeigt, die finalen Läufe um das Podest aber verpasst.

Von dpa
Snowboarderin Amelie Kober gab ihr Comeback.
Snowboarderin Amelie Kober gab ihr Comeback. Foto: Caroline Seidel

Beim Parallel-Riesenslalom erreichten Selina Jörg, Carolin Langenhorst und Ramona Hofmeister das Viertelfinale, blieben dann aber alle drei auf der Strecke. Jörg verlor dabei gegen die spätere Siegerin und Olympia-Topfavoritin Ester Ledecka aus Tschechien.

Die drei deutschen Starterinnen, die am Ende die Plätze fünf, sechs und sieben belegten, hatten die nationale Olympia-Norm bereits erfüllt.

Um ihr Ticket für Pyeongchang kämpft noch Amelie Kober, die nach zwei Jahren Verletzungspause ihr Comeback im Weltcup gab. Die 30-Jährige schaffte in der Qualifikation als 30. dann aber nicht den Sprung unter die besten 16. Die routinierte Alpin-Snowboarderin hatte 2006 in Turin Olympia-Silber und vor vier Jahren in Sotschi Bronze gewonnen. In den vergangenen zwei Wintern wurde sie dreimal am Knie operiert, im November kam noch eine Sprunggelenks-OP dazu.

Für ihr Olympia-Ticket muss die Oberbayerin im Weltcup mindestens einmal unter die Top Acht oder zweimal unter die besten 16 fahren. Auch Cheyenne Loch kam bei ihrem Comeback nicht in die K.o.-Phase.

Bei den Männern erreichte nur Patrick Bussler die Finalläufe, schied dann aber im Achtelfinale aus. Am Samstag (11.00 Uhr) stehen in Niederösterreich Team-Wettbewerbe im Parallel-Riesenslalom an.

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