Sportgerichtshof
Berater Raiola geht gegen Sperre vor den CAS

Lausanne (dpa) - Der einflussreiche italienische Spielerberater Mino Raiola setzt sich mit einem Dringlichkeitsantrag vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen eine Drei-Monats-Sperre zur Wehr, teilte der CAS mit.

Mittwoch, 12.06.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 12.06.2019, 19:34 Uhr
Der Italiener Mino Raiola ist ein einflussreicher Spieleberater. Foto (2016): Olivier Anrigo/epa Foto: Olivier Anrigo

Die FIFA hatte vor einem Monat die vom Italienischen Fußball-Verband FIGC verhängte Sperre weltweit ausgeweitet. Über die Gründe für die Sperre hatten beide Verbände keine Angaben gemacht.

Der CAS teilte weiter mit, man werde den Fall in einem beschleunigten Verfahren behandeln. Eine Entscheidung soll bis Anfang Juli 2019 fallen.

Raiola hat sich unter anderem als Berater von Zlatan Ibrahimovic und Paul Pogba einen Namen gemacht. Er berät auch den Amsterdamer Jungstar Mathijs de Ligt, der von zahlreichen europäischen Topclubs umworben wird. Raiola hatte in einer Reaktion auf die Sperre dem italienischen Verband eine politische Entscheidung unterstellt, weil er diesen für den desaströsen Zustand des italienischen Fußballs kritisiert hatte.

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