Missbrauchsskandal
US-Turnverbandspräsident Penny tritt zurück

Indianapolis (dpa) - Nach dem Missbrauchsskandal im US-Turnen ist der Verbandspräsident Steve Penny zurückgetreten.

Donnerstag, 16.03.2017, 20:34 Uhr aktualisiert: 16.03.2017, 20:36 Uhr
Steve Penny ist von seinem Amt als Präsident des US-Turnverbandes zurückgetreten. Foto: Friso Gentsch

In einer Mitteilung von USA Gymnastics hieß es, der Wechsel helfe, mit den aktuellen Herausforderungen angemessen umzugehen und allen Athleten ein sicheres Umfeld zu ermöglichen.

Laut Medienberichten auf Grundlage von Polizei- und Gerichtsakten sollen in den USA in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrere hundert junge Turner sexuell missbraucht worden sein.

Täter sollen Betreuer, Trainer oder Turnstätteninhaber gewesen sein. Viele Taten seien auch von Offiziellen vertuscht worden, hieß es. Aufgeflogene Trainer seien versetzt und nicht entlassen worden. Ein übergreifendes System zur Erfassung solcher Taten habe es nicht gegeben.

Eine erste Reaktion des US-Turnverbands auf den umfassenden Bericht war als zu unkonkret kritisiert worden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4707567?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686249%2F
Vorbild Utrecht: Denkt Münster beim Thema Fahrradparken zu klein?
7600 Plätze hat die Radstation am Bahnhof in Utrecht bereits, jetzt wird sie auf über 10 000 ausgebaut. Für Münsters Radstation-Inhaber Georg Hundt könnte Utrecht ein Vorbild sein, um auch am münsterischen Hauptbahnhof die Probleme zu lösen.
Nachrichten-Ticker