Fußball
AFP-Chef Al Chalifa trifft Verabredung mit Asiens Verband

Kigali (dpa) - Mit Blick auf den FIFA-Präsidentschaftswahlkampf hat der favorisierte Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa wohl eine strategisch wichtige Kooperation erzielt.

Freitag, 15.01.2016, 20:32 Uhr aktualisiert: 15.01.2016, 20:40 Uhr
Salman bin Ibrahim Al Chalifa hat eine für seine Wahl strategisch wichtige Kooperation erzielt. Foto: Patrick B. Kraemer

In seiner Rolle als Chef der asiatischen Fußball-Konföderation AFC hat der Funktionär aus Bahrain ein Agreement für die nächsten vier Jahre mit dem afrikanischen Verband CAF geschlossen. Dabei geht es um eine Absichtserklärung der gegenseitigen Unterstützung bei der möglichen Austragung zukünftiger Fußball-Turniere, nicht nur der Weltmeisterschaft, sondern auch bei Frauen- und Jugendturnieren. Die afrikanische Konföderation hatte Issa Hayatou, der derzeitige FIFA-Interimschef, beim Treffen in Kigali/Ruanda vertreten.

Die Stimmen aus Afrika könnten bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten am 26. Februar den entscheidenden Ausschlag machen. Als größter Rivale gilt UEFA-Generalsekretär Giovanni Infantino, der auf die Stimmen Europas und Südamerikas hoffen darf. Außerdem stehen Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, der Franzose Jérôme Champagne und Tokyo Sexwale aus Südafrika zur Wahl.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3740243?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686210%2F2686249%2F
Dritter Tag der Europawahl: Wahlen in mehreren EU-Ländern
EU-Osterweiterung vor 15 Jahren: Die Fahnen alter und neuer EU-Mitglieder wehen vor dem Rathaus in der Altstadt von Prag.
Nachrichten-Ticker