Handball
Rote Karte ohne Folgen: Handballer Dissinger freigesprochen

Breslau (dpa) - Die Rote Karte aus dem Spiel gegen Schweden hat für Christian Dissinger wie erwartet keine Folgen. Der Kieler Rückraumspieler wurde von der Disziplinarkommission des europäischen Handball-Verbandes EHF freigesprochen.

Dienstag, 19.01.2016, 19:07 Uhr aktualisiert: 19.01.2016, 19:10 Uhr
Christian Dissinger könnte wegen der Roten Karte für das Foul am Schweden Johan Jakobsson gesperrt werden. Foto: Maciej Kulczynski

«Es wurde keine weitere Bestrafung ausgesprochen, da keine Absicht erkennbar war, den Gegenspieler zu verletzen», teilte die Kommission mit. Damit kann Dissinger an diesem Mittwoch (17.15 Uhr/ZDF) im letzten EM-Vorrundenspiel gegen Slowenien auflaufen.

Dissinger war am Montag in der 56. Minute wegen eines Fouls an dem Schweden Johan Jakobsson von der SG Flensburg-Handewitt disqualifiziert worden. «Eine Sperre wäre völlig absurd, weil es nichts Relevantes ist für ein Sperre», hatte Delegationsleiter Bob Hanning nach der Partie erklärt.

Er habe ein entsprechendes Schreiben an die Disziplinarkommission verfasst. «Das muss verhandelt werden. Und dann wird es einen Freispruch geben. Eine andere Entscheidung kann es gar nicht geben», war sich der Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Handballbund (DHB) sicher.

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