Fußball: Westfalenliga TuS Hiltrup fordert die Reserve des SC Preußen Münster heraus

Münster -

Es ist das Top-Spiel am 13. Spieltag: Der TuS Hiltrup, Fünfter im Ranking, trifft auf den Spitzenreiter SC Preußen Münster II. Gleichzeitig ist es das Duell der beiden Pädagogen: Carsten Winkler gegen Sören Weinfurtner.

Pädagogen unter sich: Sören Weinfurtner (links/Preußen II) und Carsten Winkler (Hiltrup)
Pädagogen unter sich: Sören Weinfurtner (links/Preußen II) und Carsten Winkler (Hiltrup) Foto: Jürgen Peperhowe

Das Duell der Pädagogen: Carsten Winkler meets Sören Weinfurtner. Oder aber: der TuS Hiltrup, Tabellenfünfter der Westfalenliga, fordert den Spitzenreiter heraus – die Drittliga-Reserve der Preußen. Ein Duell auf Augenhöhe. Und eines, das den Trainern Respekt abnötigt: „Ich schätze Carsten sehr. Er liefert jetzt über viele Jahre sehr gute Arbeit ab. Das trägt zur Ruhe im Verein bei.“ Das sagt Weinfurtner. Winkler äußert sich nicht weniger laudierend über seinen Kollegen: „Wenn man gegen die Preußen spielt, kann man sich darauf verlassen, einen technisch guten Fußball zu sehen.“

Die Vorfreunde auf das Stadtduell ist groß: „Ich hoffe, das steckt an“, sagt SCP-Übungsleiter Weinfurtner. Nur magere 30 bis 50 Zuschauer „verlaufen“ sich regelmäßig zu den Preußen, jetzt beim Derby könnte das Interesse ein Vielfaches sein: „300 oder 400 Fans, das wäre mal eine stattliche Kulisse“ für den Coach der Adler­träger. Der TuS zählt neben der Reserve aus Rödinghausen, dem finanzstarken SC Herford und SuS Neuen­kirchen zu jenen Mannschaften, die in Sachen Meisterschaft und Aufstieg ein Wörtchen mitreden wollen und werden. Nicht zu vergessen der SC Roland Beckum, „der läuft aktuell unter dem Radar“, sagt Weinfurtner. Auch Winkler würde sich freuen, „wenn das Stadion am Sonntag aus den Nähten kracht“. So recht dran glauben mag er allerdings nicht: „Die Preußen bringen nicht so viel mit und bei uns ist der Andrang normalerweise ja auch noch überschaubar.“ Dennoch: die Gelegenheit, für einen Stadionbesuch an diesem Spieltag ist perfekt. Viel besser wird in der Westfalenliga nicht Fußball gespielt als voraussichtlich am Sonntag um 14.30 Uhr („Ja, 14.30 Uhr – und nicht wie es auf den Plakaten steht um 15 Uhr“, betont Winkler) am Osttor.

Tabellarisch geht es zwar nicht höher, aber die Preußen hätten sich deutlicher von ihren Mitbewerbern absetzen können, eigentlich müssen. „Wir haben in der Tat hier und dort was liegenlassen. Ärgerlich“, sagt Weinfurtner, ohne klagen zu wollen. Wer Spitze ist, kann nicht allzu viel falsch gemacht haben. Personell hat er keine Sorgen – aber Alternativen. Marius Mause und Jonas Ströker sind zurück im Training. Auch die Gastgeber sind sorgenfrei und sehen dem Duell mit großer Freude entgegen.

 

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