Leichtathletik: Preußen Münster Standortbestimmung für die Preußen-Sprinter

Münster -

150 und 300 m: Die Leichtathleten machten beiM Sportfest in Leverkusen halbe Sachen – zumindest nicht das volle Programm. Die Kurzdistanzen sollen indes Aufschluss geben über die zu erwartende Leistung über die Klassiker (200 und 400 m). Und die Prognose ist mehr als gut.

Von Jürgen Beckgerd
Auch über die „krummen Strecken“ schnell: Preußen Münsters Hürdenspezialistin Judith Wessling.
Auch über die „krummen Strecken“ schnell: Preußen Münsters Hürdenspezialistin Judith Wessling. Foto: Ralf Görlitz

Die anvisierte „Standortbestimmung“ nach der Hallen- und zu Beginn der Freiluftsaison wurde für die Sprinter des SC Preußen Münster eine unter „sehr starker Konkurrenz“, wie Trainer Frank Bartschat den Auftritt seiner Schützlinge beim Sprintertag in Leverkusen zusammenfasste. Wobei sich die Resultate über die „krummen Strecken“ – 150 und 300 Meter – allesamt sehen lassen konnten. Die Ableitungen daraus auf die anstehenden 100, 200 und 400 Meter seien jedenfalls positiv, betonte der Coach.

Allen voran wusste Frieda Breitkopf (U 18) zu überzeugen, sie gewann über 150 Meter in starken 18,81 Sekunden sowie über die doppelte Distanz in 41,11 Sekunden. In ihrem Schlepptau belegte Preußen-Sprinterin Paula Berenike über 150 Meter in 19,77 Sekunden Platz zwei. „Die Zeiten und Werte von Frieda lassen auf sehr starke 100 bzw. 200 Meter schließen“, sagte Bartschat.

Jeweils dritte Plätze belegte Jonas Breitkopf über die beiden Kurzdistanzen. In 16,17 Sekunden bzw. 34,21 Sekunden konnte der U-23-Athlet der starken Konkurrenz durchaus Paroli bieten. Wobei, betonte Bartschat, der Preußen-Sprinter per­spektivisch seine Leistungen steigern möge: am besten bis zur U-23-EM 2019. Wettkämpfe, wie die zuletzt in Leverkusen, seien daher auch und vor allem als „Lernerfolge“ zu deuten.

Ähnlich ist es um Lukas Inniger bestellt, der in 16,63 Sekunden über 150 Meter auf Platz zwei lief und über 300 Meter in 35,99 Sekunden gewann. Auch der U-18-Athlet verkaufte sich gut und werde behutsam aufgebaut, betonte Bartschat.

Letzteres gilt für Maren Silies nicht: Die 24-Jährige muss ihr Trainingspensum zurzeit zugunsten ihres Studiums ein wenig herunterfahren, gewann in Leverkusen aber trotzdem: In 18,49 Sekunden und persönlicher Bestzeit über 150 Meter, sowie in 39,45 Sekunden über 300 Meter. Jeweils zweite Plätze fuhr 400-Meter-Spezialistin Judith Weßling ein und lag jeweils eine Sekunde unter ihrer Vorjahres-Bestzeit: 18,90 Sekunden über 150 Meter und 39,92 Sekunden über 300 Meter.

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