Die Stimmen zum Spiel Klein-Reesink beklagt fehlendes Matchglück

Burgsteinfurt -

Manchmal geht es mit roher Gewalt einfach viel besser. Diesen Standpunkt vertrat Wilmsbergs Ricardo Bredeck, als er in der 42. Minute mit seinem Freistoßknaller das 1:0 für seine Farben besorgte. „Ein überragendes Gefühl“, jubelte der Stürmer über seinen Treffer. Seine Vorlage zum 2:0 verlieh dem Stürmer endgültig den Titel „Matchwinner“.

Von Marc Brenzel
Wilmsbergs Coach Christof Brüggemann konnte sich vor Gratulanten kaum retten.
Wilmsbergs Coach Christof Brüggemann konnte sich vor Gratulanten kaum retten. Foto: Thomas Strack

Zur Belohnung wünschte sich der Mann mit südamerikanischen Wurzeln und mit einem Blick auf seinen lädierten Fuß nur eines: „Eine frische Bandage, angelegt vom Trainer.“

Die hätte Christof Brüggemann angesichts des couragierten Auftritts seiner Elf gerne auch jedem anderen seiner Spieler angelegt: „In der ersten Hälfte haben wir in allen Belangen zwei, drei Prozent zu wenig gegeben. Da war Burgsteinfurt klar stärker. Nach dem Wechsel waren wir besser drin. Einfach super, dass wir trotz unserer großen Personalsorgen beim Spitzenreiter gewinnen konnten.“ Den Platzverweis hätte Brüggemann nicht gegeben: „Aus meiner Sicht eher kein Foul.“

Für SVB-Coach Christoph Klein-Reesink ging trotz der Heimniederlage die sportliche Welt nicht unter: „Es war doch logisch, dass wir nicht schadlos durch die Saison kommen. Wir haben die Szene mit der Roten Karte auf Video. Darauf bin ich mal gespannt. Trotzdem: Glückwunsch an die Wilmsberger.“

Mit der Vorstellung seiner Elf war „Reese“ durchaus einverstanden, nur das Ergebnis passte ihm nicht. „Wir haben einen enorm hohen Aufwand betrieben und waren auch in Unterzahl besser. Uns fehlte einfach das nötige Matchglück“, beendete der Trainer sein Resümee.

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