Handball: Bezirksliga Münsterland Absolut nichts zu holen für den TB Burgsteinfurt

Burgsteinfurt -

Eine klare Angelegenheit war das Bezirksliga-Punktspiel SuS Neuenkirchen gegen den TB Burgsteinfurt. Die Hausherren wurden ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht und leiten den 34:22-Kantersieg zeitnah in die Wege. TB-Trainer Niklas van den Berg sah aber auch ein paar positive Ansätze.

Von Marc Brenzel
Stepgan Kretzschmar (M.) und seinen Burgsteinfurter ging es am Samstagabend in Neuenkirchen mächtig an die Gurgel.
Stepgan Kretzschmar (M.) und seinen Burgsteinfurter ging es am Samstagabend in Neuenkirchen mächtig an die Gurgel. Foto: Thomas Strack

Was zu befürchten war, ist Realität geworden: Die Burgsteinfurter Bezirksliga-Handballer haben am Samstagabend im Auswärtsspiel bei SuS Neuenkirchen eine deutliche 22:34-Niederlage einstecken müssen.

Den Zuschauern in der Halle am Westfalenring wurde schnell die Illusion geraubt, dass sich ein spannendes Duell entwickeln würde. Über 8:3 (10.), 11:4 (15.) und 17:9 steuerten die Hausherren ihrer mehr als beruhigenden 18:11-Pausenführung entgegen. Die hätte noch klarer ausfallen können, hätte SuS im Gefühl des sicheren Sieges nicht frühzeitig die Zügel schleifen lassen. „Neuenkirchen hat nach 15 Minuten gnädigerweise drei Gänge zurückgeschaltet“, erkannte Burgsteinfurts Trainer die Überlegenheit des Titelanwärters an.

Aber van den Berg sah auch positive Ansätze. „Im Gegensatz zur Vorwoche in Lengerich hatte das diesmal schon wieder mehr mit Handball zu tun“, bilanzierte der Übungsleiter. Vor allem der aus der Reserve nach oben beorderte Niclas Fürst und der zum Rückraumspieler umfunktionierte Stephan Kretzschmar wussten zu gefallen. Dass seine jüngeren Kräfte noch Probleme mit dem Gegner hatten, führte van den Berg auf die mangelnde Erfahrung zurück: „Wenn es mal nicht so läuft, wird viel mit Einzelaktionen gemacht. Das ist aber der falsche Ansatz.“

Die zweiten 30 Minuten hatten mehr von einem Trainings- als von einem Pflichtspiel. Die Neuenkirchener bauten ihren Vorsprung aus, während die Stemmerter sich über das eine oder andere kleine Erfolgserlebnis freuen durften. „Dass wir hier verlieren, ist kein Beinbruch. Ein Sieg oder ein Unentschieden wären Bonuspunkte gewesen“, so van den Berg.

Tore: Kretzschmar (5), Röll, Amine (beide 4), Barnow, Fürst, Wiemeler (je 2), Vinhage, Naendrup und Epker (je 1).

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