Damen und zwei Herrenmannschaften des TuS Germania feiern dreifachen Aufstieg Mit einer rauschenden Ballnacht

Horstmar -

Nach den Aufstiegen wurde gefeiert – und zwar gebührend. Der Grund? Drei Mannschaften des TuS Germania Horstmar, in Kombination mit Westfalia Leer bei den Damen, feierten ihre Meisterschaft.

Von Franz Neugebauer
Erste, zweite und Damenmannschaft feierten am Freitag in der Schützenhalle von Germania Horstmar ihre Aufstiege.Staffelleiter Gerhard Rühlow (l.) übergab an Nadine Thiemann die Aufstiegsurkunde.
Erste, zweite und Damenmannschaft feierten am Freitag in der Schützenhalle von Germania Horstmar ihre Aufstiege.Staffelleiter Gerhard Rühlow (l.) übergab an Nadine Thiemann die Aufstiegsurkunde. Foto: Franz Neugebauer

Mehr als 200 Gäste nahmen an der Aufstiegsfeier von drei Mannschaften des TuS Germania Horstmar in der Schützenhalle der Bruderschaft St. Katharina teil. Man feierte gemeinsam den Erfolg von drei Seniorenmannschaften, eine im Kreis Steinfurt noch nie dagewesene Erfolgsgeschichte, die selbst Gerhardd Rühlow als Staffelleiter mit 47 Jahren Erfahrung in diesem Ehrenamt nicht erlebt hatte.

Es war für Rühlow daher eine große Freude, die Meisterschaftsurkunden an den jeweiligen Mannschaftsführer zu übergeben. So beglückwünschte er die erste Mannschaft des TuS Germania zu ihrem Aufstieg in die Bezirksliga, die zweite Mannschaft spielt nach ihrem Aufstieg wieder in der Kreisliga B und die Damen der Spielgemeinschaft Horstmar/Leer in der Bezirksliga.

Mit einer Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Horstmar begannen die Aufstiegsfeierlichkeiten. Dabei unterstrich Bürgermeister Robert Wenking auch die positiven Außenwirkung und Außendarstellungen der Erfolge auf die gesamte Stadt. Er versprach auch im Namen des Rates, zukünftig die Rahmenbedingungen mit guten Sportstätten zu schaffen.

„Alle drei Meisterschaften sind das Ergebnis harter Arbeit“, betonte Wilfried Fier, Vorsitzender des TuS Germania Horstmar. Matthias Wernsmann, erster Vorsitzender der Fachschaft Fußball beim TuS Germania Horstmar, ließ das vergangene Fußballjahr noch einem Revue passieren. Man habe schon manchmal um den Aufstieg gezittert, denn er sei jeweils knapp gewesen, wusste er zu berichten. Er zitierte aus einer Besprechung mit dem Mannschaftsrat der ersten Garnitur: „Lass die anderen doch oben spielen, wir steigen auf.“

Für jeden einzelnen werde der Moment der Meisterschaft in Erinnerung bleiben, selbst wenn man irgendwann die „Pöhler“ an den Nagel hänge. Das konnten die anwesenden Senioren bestätigen, die im Jahre 1971 für den TuS den Aufstieg in die Bezirksliga schafften und in dieser acht Jahre lang spielten. „Meister zu werden ist keine Selbstverständlichkeit“ erinnerte Matthias Wernsmann an die vergangene Saison. Ehrgeiz, Wille und Einsatz des gesamten Teams seien die Faktoren zu dem Erfolg, aber auch ein wenig Glück. Er bedankte sich bei allen Helfern, die Woche für Woche den Verein unterstützen.

Ludger Lengers vom Förderverein versprach die Finanzierung einer Dummy-Wand, die örtlichen Banken unterstützten den Verein mit großzügigen Spenden. Ketchup, Majonaise und Senf hatten Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker mitgebracht. Es war die Erfüllung eines Wunsches der Spieler beim jüngsten Pfarrfest. Moderator Klaus Roters leitete nach dem offiziellen Teil des Abends über in eine rauschende Ballnacht.

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Alle drei Meisterschaften sind das Ergebnis harter Arbeit.

Wilfried Fier, Erster Vorsitzender des TuS Germania

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