SV Burgsteinfurt muss am Sonntag um 13 Uhr beim FC Gievenbeck II antreten Stimmung in Stemmert stimmt

Burgsteinfurt -

Erstmalig seit längerer Zeit müssen Christoph Klein-Reesink und der SV Burgsteinfurt bereits um 13 Uhr auflaufen. Gastgeber am Sonntag ist der FC Gievenbeck II.

Von Günter Saborowski
Der SV Burgsteinfurt (hier Alex Hollermann) muss am Sonntag in Gievenbeck schon früh antreten. Anstoß ist um 13 Uhr, wenn beim Marathon das Gros der Teilnehmer einläuft.
Der SV Burgsteinfurt (hier Alex Hollermann) muss am Sonntag in Gievenbeck schon früh antreten. Anstoß ist um 13 Uhr, wenn beim Marathon das Gros der Teilnehmer einläuft. Foto: tps

Am Sonntag findet in Münster der Marathon statt. So viele Kilometer wie die Läufer werden die Kicker des SV Burgsteinfurt, die beim FC Gievenbeck II zu Gast sind, nicht unter ihre Sohlen nehmen; sie sollten sich aber rechtzeitig auf den Weg machen, denn auch wenn der Startschuss bereits um 9 Uhr ertönt, bis zum Anstoß sollten die Stemmerter am Platz sein.

„Dass ich das letzte Mal mit einer Mannschaft um 13 Uhr spielen musste, dürfte als Trainer in Hauenhorst gewesen sein“, muss Burgsteinfurts Coach Christoph Klein-Reesink einige Zeit überlegen, bis er auf diese Frage eine Antwort weiß. Aber auch wenn die Anstoßzeit ungewöhnlich für den SVB ist, den Sieg und die drei Punkte wollen sie trotzdem mitnehmen.

Gievenbecks einziger Sieg datiert bislang vom ersten Spieltag, als Altenrheine mit 1:2 gegen den FCG II verlor. Einen Punkt gab es noch für ein 3:3 gegen Recke, aber schon gegen Emsdetten 05 und Lengerich waren die Münsteraner erneut unterlegen (beide Mal 1:2). „Gegen Lengerich und Emsdetten 05 haben sie beide Spiele erst in der letzten Minute verloren. Ich höre eigentlich nur Gutes über Gievenbeck“, wundert sich Burgsteinfurts Coach, dass der Gegner nur mit vier Punkten (7:8 Tore) auf dem zehnten Tabellenplatz steht. „Wir werden den Gegner ernst nehmen, wollen aber auch gewinnen. Was nicht leicht wird, denn Gievenbeck bekommt auch oft Spieler von oben“, sagt Klein-Reesink.

Das kann beim SVB nicht passieren, dafür kann der Übungsleiter aber wieder auf einen prall gefüllten Kader zurückgreifen. Lars Bode und Ricardo da Silva sind aus dem Urlaub zurück und stehen wieder zur Verfügung. Überhaupt dürfte die Stimmung in Stemmert angesichts des jüngsten Erfolges bei Blau-Weiß Aasee und des zweiten Tabellenplatzes gut sein. „Schon“, sagt Klein-Reesink, „aber gegen Aasee war unser Spiel erst in der zweiten Halbzeit okay.“ Es ist also noch ausreichend Luft nach oben.

 

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Wir werden den Gegner ernst nehmen, wollen aber auch gewinnen.

Christoph Klein-Reesink

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