Sylt-Lauf mit Dieter Schlieckmann 33 Kilometer bei eisiger Kälte

Steinfurt -

Eisig klat, dazu eine steife Brise – wer will bei solch einem Wetter schon laufen gehen? Dieter Schlieckmann hielt es nicht ab. Er absolvierte die 33 Km auf Sylt warm eingepackt.

Dieter Schlieckmann
Dieter Schlieckmann Foto: bb

Der traditionsreiche Sylt-Lauf, bei dem die Läufer von Hörnum im Süden der Insel über 33,33 km bis nach List im Norden laufen, wurde jetzt zum 37. Mal ausgetragen. Über 1000 Läufer standen morgens um 10 Uhr an der Startlinie und darunter auch Tri Team-Athlet Dieter Schlieckmann. Die Wettervorhersage auf der Nudelparty am Tag vor dem Start weckte bei einigen Läufern Zweifel: Temperaturen um den Gefrierpunkt waren vorausgesagt, die sich bei heftigem Ostwind der Stärke sechs noch eisiger anfühlten. Dennoch versuchten die Veranstalter die Starter aufzumuntern. Es seien ja schließlich nur 33km gegen den Wind, die 333m lange Schlussgerade könne man sich dann vom Rückenwind treiben lassen. Am Renntag zeigte sich das Wetter, trotz strahlend blauen Himmels, genau wie vorausgesagt. Schlieckmann stellte sich trotzdem der Herausforderung, wohl wissend, dass bei dem starken Gegenwind eher Ankommen das Ziel sei, als an eine Wunschzeit zu denken. Auch die Veranstalter wiesen mehrmals darauf hin, dass ein Laufabbruch an diesem Tag wahrlich kein Ehrverlust sei. Die meist geteerten Strecke, die durch die Sylter Ortschaften Rantum, Westerland und Kampen führt, legte Schlieckmann in 3:19:49 std. zurück, belegte Platz elf in der Altersklasse M60 und darf sich Finisher des härtesten Syltlaufes der letzten 13 Jahre nennen.

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