Handball: Bezirksliga Münsterland
Desolate erste Halbzeit des TV Borghorst

BORGHORST -

Der TV Borghorst unterlag gegen die HSG Hohne/Lengerich aufgrund einer äußerst schwachen ersten Halbzeit mit 19:28 (8:17).

Sonntag, 28.01.2018, 15:38 Uhr aktualisiert: 28.01.2018, 15:40 Uhr
Maximilian Fürst warf zwei Tore für den TV Borghorst bei der Heimpleite gegen HSG Hohne/Lengerich, vergab aber viele weitere aussichtsreiche Möglichkeiten. Foto: Matthias Lehmkuhl

Der TV Borghorst rutscht immer weiter in den Tabellenkeller der Bezirksliga Münsterland. Nach der 19:28 (8:17)-Heimpleite in der Sporthalle am Buchenberg – die zweite innerhalb einer Woche – gegen die HSG Hohne/Lengerich rangiert der TVB mittlerweile auf dem fünftletzten Rang des Tableaus.

„Wir wussten, was uns erwartet“, sprach TVB-Trainer Eckhard Rüschhoff ein schwerwiegendes Problem an diesem Samstagabend an. Denn seine Truppe musste auf ihre beiden etatmäßigen Torhüter Max Göcke (Knieverletzung) und Fabian Berges (Prüfungen) verzichten. Somit stand mit Julian Schulz ein 17 Jahre junger Schnapper aus der TVB-Jugend im Kasten. Der unerfahrene Junior zeigte am Ende der ziemlich einseitigen Partie, dass großes Potenzial in ihm steckt.

Die HSG Hohne/Lengerich führte bereits nach zehn Spielminuten mit 6:1. Die sonst so vorbildliche Deckungsarbeit des TVB fand in der ersten Halbzeit gar nicht statt. Die schwache Defensive lud die Gäste zum Torewerfen förmlich ein. Jeder TVB-Spieler verließ sich auf den anderen. Ss war kein Verbund in der Abwehr zu sehen: kein Verschieben und keine Absprachen mit dem Nebenmann. Und im Angriff tauchten wieder die bekannten Abschlussschwächen auf. Der mehr als deutliche 8:17-Pausenstand deutete auf eine richtige Klatsche für den Gastgeber hin.

Doch der TV Borghorst riss sich zusammen und war in der zweiten Halbzeit der HSG Hohne/Lengerich nahezu ebenbürtig.

Eckhard Rüschhoff ließ eine offensivere Deckungsformation spielen und wurde mit dieser Taktik letztendlich auch bestätigt: „In der zweiten 30 Minuten haben wir zumindest 9:9-Unentschieden gespielt.“

Allerdings ließen die Gäste auch merklich nach, vergaben viele klare Möglichkeiten und verwalteten den großen Vorsprung. So blieb es bis zur Schlusssirene beim Neun-Tore-Polster für Hohne/Lengerich.

„Wir wollten die starken Rückraumwerfer der Gäste von der Deckung weghalten. Das hat in der ersten Halbzeit nicht geklappt. In der zweiten funktionierte es etwas besser. Wir haben verdient so hoch verloren. Wir werden weiter an uns arbeiten“, zog Eckhard Rüschhoff ein nüchternes Fazit.

HSG-Trainer Stefan Ritterbach war trotz des deutlichen Auswärtssiegs nicht zufrieden: „Was mich heute ein bisschen geärgert hat, ist, dass wir nicht in der Lage waren die Überlegenheit aus der ersten in die zweite Halbzeit mitzunehmen.“

TVB-Tore: Frie (5), Hummels (3/3), Rathmann und Wenner (je 3), Bordewick und Fürst (je 2), Kleine-Berkenbusch (1).

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