Fußball: Bezirksliga 12 Vom SuS zu Amisia Rheine

Rheine/Borghorst -

Amisia Rheine, in der Bezirksliga ein Konkurrent des SV Wilmsberg, hat für die nächste Saison einen neuen Trainer gefunden: Thorsten Schmidt.

Thorsten Schmidt übernimmt im Sommer den Bezirksligisten Amisia.
Thorsten Schmidt übernimmt im Sommer den Bezirksligisten Amisia. Foto: Sven Rapreger

Das ist eine Überraschung. Fußball-Bezirksligist Amisia Rheine hat einen neuen Trainer für die Saison 2018/2019 gefunden. Ins Data-Cut-Stadion wechselt der ehemalige Oberligaspieler Thorsten Schmidt, aktuell Trainer beim abstiegsbedrohten Bezirksligisten SuS Neuenkirchen II. Bis zur Jahresmitte 2018 bleibt zunächst Obmann Jochen Jahnke für die Mannschaft verantwortlich.

Ein bisschen delikat ist die Situation schon, denn auch die Amisen befinden noch lange nicht auf der sicheren Seite, gerade mal drei Punkte Vorsprung haben sie vor dem ersten Abstiegsplatz. Die SuS-Reserve ist Ligaletzter und hat jeden Punkt bitter nötig.

Dadurch wird der 25. Februar zu einem ganz besonderen Tag, denn dann kommt es in der Emsaue zum Duell zwischen den Amisen und den Kickern aus Neuenkirchen.

Jahnke und Schmidt kennen sich noch aus ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Eintracht. Seinerzeit war Jahnke Trainer der A-Junioren und Schmidt ein erfolgreicher Oberligaspieler. Letzterer hat es bei den Eintrachtlern auf 147 Oberligaeinsätze gebracht, das waren genau 11 294 Einsatzminuten. 39 Tore erzielte Schmidt und durfte sogar in der ersten Runde im DFB-Pokal gegen den VfB Lübeck ran.

Seit ihrer Zeit beim FCE verbindet Jahnke und Schmidt eine gemeinsame Wertschätzung. Jahnke sagt: „Der Kontakt war immer da.“ Das war die Basis, auf der es jetzt zum Vertragsabschluss kam. Der Ehrgeiz bei den Amisen aber ist groß. „Mittelfristig wollen wir eine Mannschaft aufbauen, die nicht gegen den Abstieg spielt, sondern im oberen Drittel mithalten kann.“

Zunächst mal hat sich Schmidt für ein Jahr an Amisia gebunden, geplant ist eine längerfristige Zusammenarbeit. Co-Trainer bleibt weiter Guido Kohl.

Es gibt auch einen Winterzugang. Zu den Amisen stößt Paul Fiebig, der sich vor geraumer Zeit bei Grün-Weiß Rheine abgemeldet hat. Er gilt als Allrounder, war zuletzt Außenverteidiger, spielt aber auch in der Zentrale auf der Sechs oder Zehn.

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