Fußball: Bezirksliga 12 SV Wilmsberg schafft Ausgleich erst in der Nachspielzeit

Borghorst -

Das wäre beinahe ins Auge gegangen für den SV Wilmsberg, und der TuS Altenberge hätte schon an diesem Wochenende die Meisterschaft feiern können. Wenn, ja wenn nicht Björn Gedenk in der vierten Minuten der Nachspielzeit noch den Ausgleich geschossen, Pardon, geköpft hätte. Mit 3:3 (0:2) musste sich die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann am Kanal in Rheine zwar nur mit einem Punkt begnügen.

Von Günter Saborowski
Der Jubel muss raus: Thomas Grabowski und Björn Gedenk (l.) schreien ihre Freude über das 3:3, das der eingewechselte Gedenk in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielt hatte, in den Altenrheiner Himmel. Niclas Ochse (k. Bild) rackerte unermüdlich im Mittelfeld.
Der Jubel muss raus: Thomas Grabowski und Björn Gedenk (l.) schreien ihre Freude über das 3:3, das der eingewechselte Gedenk in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielt hatte, in den Altenrheiner Himmel. Niclas Ochse (k. Bild) rackerte unermüdlich im Mittelfeld. Foto: Günter Saborowski

Das wäre beinahe ins Auge gegangen für den SV Wilmsberg, und der TuS Altenberge hätte schon an diesem Wochenende die Meisterschaft feiern können. Wenn, ja wenn nicht Björn Gedenk in der vierten Minuten der Nachspielzeit noch den Ausgleich geschossen, Pardon, geköpft hätte. Beim 3:3 (0:2) musste sich die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann am Kanal in Rheine zwar nur mit einem Punkt begnügen, kann die elf Zähler Vorsprung des TuS Altenberge aber – theoretisch – noch aufholen. Wobei der TuS allerdings durch vier Niederlagen mithelfen müsste. Eher unwahrscheinlich.

„Ich denke, der Punkt war durchaus verdient. Wir hatten zwei sehr gute Chancen in der ersten Halbzeit. Vor allem aber hat die Mannschaft eine sehr gute Moral gezeigt und ist nach dem 1:3 noch einmal zurückgekommen“, war Brüggemann erleichtert, dass seine Mannschaft nicht schon wieder eine Niederlage einstecken musste.

Wilmsberg hatte in Halbzeit eins zunächst mehr vom Spiel, Altenrheine schoss allerdings die Tore. Das 1:0 beispielsweise in der 27. Minute durch Timo Althoff, der nach einem Freistoß aus dem Halbfeld aus der Drehung erfolgreich war. Niklas Thoms (29.) zwang Rheines Torwart Alexander Noack anschließend zu einer Glanzparade, als er einen Freistoß von Alex Wehrmann per Kopf in Richtung Tor verlängerte. Zehn Minuten später hatte Marius Wies die größte Chance zum Ausgleich, vergab jedoch.

Kurz vor der Pause (42.) erhöhte Dustin Wolters nach einem schönen Pass in die Schnittstelle der Wilmsberger Dreierkette auf 2:0.

Wer nun nach dem Wechsel erwartet hatte, dass die Piggen mit Macht auf den Anschlusstreffer drängen würden, sah sich getäuscht. Hängende Schultern und Köpfe allenthalben, nur Thomas Grabowski stichelte seine Mannschaft ständig zu mehr Einsatz an.

Als Marius Wies aus 22 Metern jedoch das 1:2 (58.) markierte, trat so etwas wie Glanz in die Wilmsberger Augen. Der wurde indes gleich wieder getrübt, als Kevin Vollrath mit einem Sonntagsschuss (60.) aus 25 Metern den alten Abstand wieder herstellte.

Die Partie wogte nun hin und her – beide Teams hatten Möglichkeiten, ein Treffer gelang jedoch erst in der 81. Minute, als Thomas Grabowski das 2:3 schoss. Nun wurde es hektisch und auch ein wenig nickelig. Wilmsberg warf alles nach vorn und hatte nach einem langen Ball von Steffen Köhler und Kopfballverlängerung von Grabowski Glück, dass Gedenk auf der Linie nicht im Abseits stand. Sein Kopfballtreffer besiegelte das 3:3 und damit den Endstand.

SV Wilmsberg: Abdul-Rahman - Wesselmann, Köhler, S. Wehrmann (65. Gedenk) - A. Wehrmann(77. Konermann), Thoms (65. Langer), Ochse, Dobbe - Wies - Grabowski, Hagedorn.

Tore: 1:0 Althoff (27.), 2:0 Wolters (42.), 1:2 Wies (58.), 3:1 Vollrath (60.), 2:3 Grabowski (81.), 3:3 Gedenk (90+4).

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