Handball: Bezirksliga Euregio TV Borghorst wieder auf Kurs

Borghorst -

Zu einem ganz wichtigen Heimsieg kamen die Herren des TV Borghorst. Gegen den SC Hörstel gab es einen 24:18-Erfolg. Nun hat es das Team von Trainer Eckhard Rüschhoff in der eigenen Hand, sich für die neue Bezirksliga Münsterland zu qualifizieren.

Von Matthias Lehmkuhl
Lukas Gewers trug sich beim wichtigen Heimsieg über den SC Hörstel vier Mal in die Torschützenliste ein.
Lukas Gewers trug sich beim wichtigen Heimsieg über den SC Hörstel vier Mal in die Torschützenliste ein. Foto: Matthias Lehmkuhl

Der TV Borghorst ist wieder im Rennen um die Qualifikation für die neue Handball-Bezirksliga Münsterland: Nach dem 24:18 (7:7)-Heimsieg über den SC Hörstel und der gleichzeitigen Heimpleite des Konkurrenten TuS Recke gegen TB Burgsteinfurt, platziert sich die Rüschhoff-Truppe nun auf Rang acht der Tabelle. Aktuell würde dieser Rang zur Qualifikation für die neue Spielklasse reichen.

Die Partie am Freitagabend in der kleinen Nikomedeshalle war wahrlich kein Leckerbissen. Das war auch nicht zu erwarten, denn dazu fehlten die entsprechenden Rahmenbedingungen in der sehr engen Sporthalle. Gastgeber TV Borghorst musste zudem auf den gesperrten Felix Frie verzichten.

In der ersten Halbzeit war es zwischen dem TVB und SC Hörstel eine wahre Abwehrschlacht. Beide Teams offenbarten große Schwächen im Abschluss. Bei Borghorst glänzte wieder einmal Schnapper Max Göcke, der allerdings Glück hatte, dass er nicht die Rote Karte sah. Während eines Tempogegenstoßes der Hörsteler, verließ der TVB-Keeper seinen Sechs-Meter-Raum und wehrte einen weiten Pass, kurz bevor der Gästespieler den Ball fangen konnte, verbotenerweise ab. Doch die Referees drückten unter lautem Protest des SC Hörstel beide Augen zu. Zur Pause stand es 7:7.

Anfang der zweiten Halbzeit steigerte sich der TV Borghorst. In der 45. Minute netzte Lukas Gevers zum 15:9 ein. In Anbetracht der gewohnt starken Deckungsarbeit des Gastgebers war dieser Sechs-Tore-Vorsprung nach einer Viertelstunde schon so etwas wie eine Vorentscheidung.

90 Sekunden vor dem Ende führte der TVB uneinholbar mit 24:15. Der Gast verkürzte in der Restspielzeit den Rückstand. Die letzten beiden Treffer erzielte mit Jonas Hembrock der beste Torschütze der Liga.

Hörstels Trainer Heinz-Peter Schippers war zumindest mit der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden. „Wir haben trotz der Niederlage Spaß gehabt und konnten Borghorst lange Zeit Paroli bieten.“ Eckhard Rüschhoff, der seinen Trainerjob beim TV Borghorst noch um eine Saison verlängert hat, atmete nach der Schlusssirene kräftig durch: „Wir mussten heute unbedingt gewinnen. Jetzt wir haben wir es in den verbleibenden zwei Saisonspielen selbst in der Hand, um uns zu qualifizieren.“

Tore: Kleine-Berkenbusch (5), Gewers, Wenner (je 4), Lütke Lanfer (3/1), Hummels, Smolka (je 2), Averbeck, Fürst, Rathmann und R. Valk (je 1)

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