Handball: Bezirksliga Noch ein Jahr TVB – danach ist vorerst Schluss

Borghorst -

Die Würfel sind gefallen: Eckhard Rüschhoff bleibt Trainer des TV Borghorst – vorerst. Im kommenden

Von Heiner Gerull
Eckhard Rüschhoff: Noch ein Jahr TVB.
Eckhard Rüschhoff: Noch ein Jahr TVB. Foto: Thomas Strack

Sie hatten sich reichlich Zeit gelassen, aber seit Donnerstag ist die Kuh endlich vom Eis. Eckhard Rüschhoff bleibt auch in der kommenden Saison Trainer des heimischen Handball-Bezirksligisten TV Borghorst.

Dass die Verantwortlichen die Bekanntgabe der Fortsetzung der Zusammenarbeit relativ lange Zeit vor sich herschoben, hat einen nachvollziehbaren Grund. So hatte Rüschhoff seinen Unmut über die mangelnde Trainingsbeteiligung schon vor geraumer Zeit kundgetan. Jetzt wurde eine Lösung gefunden, die Besserung in Aussicht stellt. „Wir haben einige starke Jugendliche, die in den Seniorenbereich aufrücken“, sagt der Trainer. „Und darüber hinaus gibt es Überlegungen, die Trainingstermine punktuell zu verändern“, ergänzt der stellvertretende Abteilungsleiter Uwe Leiß. So ist angedacht, Übungseinheiten auch am Freitag durchzuführen. „Dann könnte man auch die Studenten besser in die Vorbereitung integrieren“, zeigt Leiß einen Vorteil eines modifizierten Trainingsplans auf. Darüber hinaus ist geplant, die Verzahnung zwischen erster und zweiter Mannschaft zu forcieren. Was zur Folge hat, dass künftig Übungseinheiten gemeinsam gestaltet werden sollen.

Die Aussicht auf besser frequentierte Trainingseinheiten haben Rüschhoff offenbar überzeugt. Wobei die Liga-Zugehörigkeit – ob nun Kreis- oder Bezirksliga – keine Rolle bei seiner Entscheidungsfindung gespielt hat. „Allerdings wünschen wir uns angesichts der nachrückenden Kräfte die Bezirksliga“, betont Rüschhoff.

Der 53-Jährige geht in sein fünftes Jahr beim TVB. Es wird sein letztes sein. Allein schon deshalb, weil seine Genehmigung, als Landesbeamter nebenbei als Trainer tätig sein zu können, im kommenden Jahr ausläuft. „Danach“, so Rüschhoff, „lege ich ein Sabbatjahr ein.“ Und er hat sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie es danach für ihn weitergeht: „Anschließend kehre ich dorthin zurück, wo ich eigentlich herkomme: vom Kinderhandball.“

Aber zunächst gilt sein gesamtes Augenmerk den TVB-Männern – in diesem und im kommenden Jahr.

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