Fußball: Bezirksliga 12 TuS Altenberge spielt eine Stunde in Unterzahl

Altenberge -

Fast eine Stunde in Unterzahl – und trotzdem gewonnen. Hut ab vor dieser Mannschaft und ihrer Leistung! Mit 3:1 (0:0) gewann der TuS Altenberge am Abend sein vorgezogenes Meisterschaftsspiel gegen Germania Hauenhorst und fuhr damit seinen 13. Sieg in Folge ein. Der Vorsprung vor dem zweitplatzierten SV Wilmsberg, der erst am Sonntag spielt, ist damit auf zwölf Punkte angewachsen.

Von Günter Saborowski
Lukas Flothmann hat den Ball, bevor Christian Hölker ihn in die Maschen befördern kann. Dreimal musste der Keeper von Germania Hauenhorst allerdings trotzdem hinter sich greifen. Einmal hielt Flothmann aber auch einen Elfmeter von Jakob Schlatt, der seinen ersten in die linke Torecke setzte und damit zum 2:0 Erfolg hatte.
Lukas Flothmann hat den Ball, bevor Christian Hölker ihn in die Maschen befördern kann. Dreimal musste der Keeper von Germania Hauenhorst allerdings trotzdem hinter sich greifen. Einmal hielt Flothmann aber auch einen Elfmeter von Jakob Schlatt, der seinen ersten in die linke Torecke setzte und damit zum 2:0 Erfolg hatte. Foto: Thomas Strack

Fast eine Stunde in Unterzahl – und trotzdem gewonnen. Hut ab vor dieser Mannschaft und ihrer Leistung! Mit 3:1 (0:0) gewann der TuS Altenberge am Donnerstagabend sein vorgezogenes Meisterschaftsspiel gegen Germania Hauenhorst und fuhr damit seinen 13. Sieg in Folge ein. Der Vorsprung vor dem zweitplatzierten SV Wilmsberg, der erst am Sonntag spielt, ist damit auf zwölf Punkte angewachsen.

„Ich habe meiner Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt, dass wir das Spiel gewinnen – trotz Unterzahl“, war Trainer Florian Reckels überzeugt vom Willen seines Teams. „Und ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft. Sie hat gekämpft und gefightet und war trotz Unterzahl in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft“, so Reckels weiter.

Dem kann man nur zustimmen, denn nicht nur die Tore durch Henrik Wilpsbäumer (47. Minute, nach Flanke von Lennart Rausch) und Jakob Schlatt (54., Elfmeter nach Foul an Chris Hölker) waren schön herausgespielt, es sollten auch noch zahlreiche weitere Torchancen folgen.

Bereits in Halbzeit eins war der TuS überlegen, verpasste es jedoch, ein Tor zu erzielen. Als Patrick Teriete in der 33. Minute für ein taktisches Foul seine zweite Gelbe kassierte – berechtigt – und danach auch noch Kevin Botella, Aktivposten im Mittelfeld, verletzt vom Platz musste, schwanden die Hoffnungen auf einen Sieg.

Nach dem 0:2 erzielte Hauenhorst per direktem Freistoß durch Daniel Feldkamp (57.) den Anschlusstreffer und witterte Morgenluft, dass es hier einen Punkt würde mitnehmen können. Die Folge war ein stürmisches Anrennen – allerdings ohne großen Erfolg, denn die Altenberger Hintermannschaft hielt ihren Beritt sauber.

Zielstrebiger, wenn auch mit ebenso geringem Erfolg, griff der TuS an und hatte durch C. Hölker, Vargin Der, Malte Greshake beste Möglichkeiten. Und zudem noch einen Strafstoß (nach Foul an Kai Hintelmann), den Schlatt diesmal allerdings versemmelte, da Flothmann (83.) ihn parierte. Riesenjubel brach schließlich aus, als Vargin Der nach Zuspiel von Chris Hölker Hauenhorst in der 88. Minute den Todesstoß zum 3:1 versetzte.

TuS: Wenning Künne - Wilpsbäumer, Lütke Lengerich, Kemper, Schlatt - Teriete, P. Hölker - C. Hölker, Botella (33. V. Der), Greshake - Rausch (75. Hintelmann).

Tore: 1:0 Wilpsbäumer (47.), 2:0 Schlatt (54.), 2:1 Feldkamp (57.), 3:1 V. Der (88.).

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Teriete (TuS, 33.), Jakob Schlatt verschießt Elfmeter (83.).

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Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft.

Florian Reckels

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