Handball: Bezirksliga Zwei Punkte als Hochzeitsgeschenk?

Borghorst -

Bereits am Freitagabend trägt der TV Borghorst sein Heimspiel gegen den SC Hörstel aus. Um die Chance auf Platz acht zu wahren, sollten die Borghorster das Spiel gewinnen. Darüber hinaus äußerte sich im Vorfeld der Begegnung Vorstandsmitglied Uwe Leiß zur Trainerfrage beim TVB.

Von Heiner Gerull
Felix Hummels (li.) rückt in die „Erste“ des TV Borghorst auf. Das Spiel gegen Hörstel wurde wegen der Hochzeit eines ehemaligen TVB-Akteurs auf Freitagabend vorverlegt.
Felix Hummels (li.) rückt in die „Erste“ des TV Borghorst auf. Das Spiel gegen Hörstel wurde wegen der Hochzeit eines ehemaligen TVB-Akteurs auf Freitagabend vorverlegt. Foto: Jan Gudorf

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Da mit Dominik Hageböck ein Urgestein des TV Borghorst am Wochenende heiratet, bemühten sich die Borghorster erfolgreich um eine Verlegung des Punktspiels gegen den SC Hörstel. So findet die Begegnung gegen den Tabellenvorletzten bereits am Freitag statt. Allerdings nicht in der Buchenberghalle, wo der TVB sonst seine Heimspiele austrägt. Da die Sportstätte saniert wird, steigt das Spiel ab 20.30 Uhr in der altehrwürdigen Sporthalle der Nikomedesschule.

Worum es für den TVB in diesem vorletzten Saison-Auftritt vor heimischer Kulisse geht, erklärt sich fast von selbst. Als Tabellenneunter weist das Borghorster Punktekonto mit 19 Zählern ebenso viele wie das des Achten TuS Recke aus. Und da der Achte am Ende Relegationsspiele gegen den Kreisliga-Meister um den Verbleib beziehungsweise den Aufstieg in die eingleisige Bezirksliga bestreitet, zählt gegen den SC Hörstel nur ein Sieg. Und nicht nur das. Um eine realistische Chance auf Rang acht zu wahren, sollte auch das folgende Auswärtsspiel beim HC Ibbenbüren II gewonnen werden, ehe am letzten Spieltag der TV Vreden in Borghorst aufkreuzt.

Bei Punktgleichheit mit dem TuS Recke hätte das Team aus dem Tecklenburger Land aufgrund des direkten Vergleichs die besseren Karten gegenüber dem TVB. Umso mehr gilt es, am Freitag alles in die Waagschale zu werfen.

„Wir müssen auf Hörstels Halblinken achten. Der hat uns in der ersten Halbzeit des Hinspiels das Leben schwergemacht“, erinnert sich TVB-Coach Eckhard Rüschhoff. In Hörstel hatte es zur Halbzeit 16:16 geheißen. Weil die Borghorster sich deutlich gesteigert und sie auch den gegnerischen Halblinken besser in den Griff bekommen hatten, sprang am Ende noch ein komfortabler 31:22-Erfolg heraus. Das sollte auch der Gradmesser für das Rückspiel sein.

Aus der „Zweiten“ rückt Felix Hummels hoch. Nicht mithelfen kann dagegen Felix Frie, der noch gesperrt ist. Ebenso wenig ist Phil Huge aufgrund einer Knieverletzung eine Option. Dennoch sind zwei Punkte fest eingeplant. Nicht zuletzt Bräutigam Hageböck würde sich darüber freuen. Und für die mitfeiernden Spieler wäre es sicherlich eine angemessene Einstimmung auf die Hochzeitsfeier.

► Am Donnerstag gab TVB-Vorstandsmitglied Uwe Leiß bekannt, dass Eckhard Rüschhoff auch in der kommenden Saison Trainer bleibt. Mehr dazu lesen Sie am Freitag.

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