Fußball Bezirksliga Wer will diesen TuS Altenberge stoppen?

Altenberge -

Gemach, gemach, noch steht der TuS Altenberge als Meister und Aufsteiger in die Landesliga nicht fest. Morgen Abend, wenn die Mannschaft von Trainer Florian Reckels die vorgezogene Partie gegen Germania Hauenhorst austrägt (Anstoß: 19.30 Uhr, Sportpark Großer Berg), schon mal gar nicht; denn rein rechnerisch können Christof Brüggemann und seine Piggen den TuS noch einholen.

Von Günter Saborowski
Trainer, Kapitän und bester Torschütze:  Florian Reckels (kl. Bild unten) und sein TuS Altenberge (hier David Marx, der gegen Hauenhorst wegen der fünften Gelben ausfällt) treffen um 19.30 Uhr auf Germania Hauenhorst. Vargin Der (kl. Bild oben) hat die meisten Tore (13) für den TuS erzielt.Im Hinspiel trafen Malte Greshake, Ricardo Bredeck und David Marx.
Trainer, Kapitän und bester Torschütze:  Florian Reckels (kl. Bild unten) und sein TuS Altenberge (hier David Marx, der gegen Hauenhorst wegen der fünften Gelben ausfällt) treffen um 19.30 Uhr auf Germania Hauenhorst. Vargin Der (kl. Bild oben) hat die meisten Tore (13) für den TuS erzielt.Im Hinspiel trafen Malte Greshake, Ricardo Bredeck und David Marx. Foto: Vera Szybalski

Gemach, gemach, noch steht der TuS Altenberge als Meister und Aufsteiger in die Landesliga nicht fest. Morgen Abend, wenn die Mannschaft von Trainer Florian Reckels die vorgezogene Partie gegen Germania Hauenhorst austrägt (Anstoß: 19.30 Uhr, Sportpark Großer Berg), schon mal gar nicht; denn rein rechnerisch können Christof Brüggemann und seine Piggen den TuS noch einholen. Der SV Wilmsberg liegt in der Tabelle allerdings neun Punkte hinter Altenberge, so dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass am 28. Mai am „Großen Berg“ erneut eine Feier in Schwarz und Grün stattfinden wird. Möglicherweise schon am 7. Mai, wenn die Jungs aus dem Hügeldorf auf Wilmsberg treffen und ihren Vorsprung auf uneinholbare zwölf Zähler hochschrauben.

„Unabhängig von unserem Spiel heute Abend, denke ich auch, dass Altenberge mit neun Punkten Vorsprung durch ist.“ Sagt Marius Heckmann, der Trainer der Hauenhorster Gäste. Spielerisch sei der TuS, so Heckmann, die beste Mannschaft, das habe er schon vor der Saison gesagt.

Und zurzeit haben die Altenberger einen Lauf. Zwölf Siege in Folge sind ein Pfund, mit dem man durchaus angeben kann. „Wir aber auch“, kontert Heckmann und meint damit „seinen Lauf“ von sechs Wochen, die sein Team ungeschlagen ist. „Wir werden nichts herschenken und versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten“, weiß Heckmann natürlich schon, dass der Gastgeber die Favoritenrolle innehat. Zumal das Fehlen von Lukas Göers, Jürgen Heckmann und Jacques Emmerich die Sache nicht leichter macht.

„Klar, wir haben großen Respekt vor Hauenhorst. Die Mannschaft hat zuletzt beachtliche Erfolge erzielt“, sagt Reckels und fügt das Hauenhorster 0:0 gegen Wilmsberg an. Über die Meisterschaft, so der TuS-Trainer weiter, werde in der Kabine nicht gesprochen. Es gilt das Motto: „die gute Ausgangslage weiter ausbauen, mehr nicht.“ Problematisch könnte für den TuS der Ausfall von David Marx (fünfte Gelbe) werden, aber „da haben wir einige gute Varianten“, weiß Reckels, wie er den Innenverteidiger ersetzen kann. Zudem fehlt auch Felix Risau.

Übrigens, sollte es Reckels und dem TuS tatsächlich gelingen, Wilmsberg am 7. Mai zu schlagen und vorzeitig Meister werden, könnte sich der Trainer mit dem Attribut schmücken, in seinem ersten Jahr als Cheftrainer – in Roxel war Reckels „nur“ Co – bereits die Meisterschaft errungen zu haben. Damit hätte Florian seinem Vater Franz-Josef Reckels was voraus: Der war mit Wettringen, FCE Rheine und Neuenkirchen zwar auch sehr erfolgreich und hat einige Aufstiege gefeiert, allerdings nicht bereits im ersten Trainerjahr. „Meine erste Station als Trainer war Wettringen. Dort bin ich mit einem Punkt Rückstand auf Ochtrup 1984 Vizemeister geworden“, erinnert sich der „Alte Herr“. Erst im Jahr darauf, 1985, war FJR ein Meistertrainer und ist mit dem FC Vorwärts in die Bezirksliga aufgestiegen. „Muss wohl in den Genen liegen“, freut sich Papa Reckels aber über den Erfolg seines Sprösslings.

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Unabhängig von unserem Spiel heute Abend, denke ich auch, dass Altenberge mit neun Punkten Vorsprung durch ist.

Marius Heckmann

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