Fußball: Bezirksliga Preußen setzen auf das Prinzip Hoffnung

Borghorst -

Unter denkbar schlechten Vorzeichen steht für den SC Preußen Borghorst das Abstiegsderby gegen Greven 09. Die ohnehin sich dezimierten Borghorster Reihen haben sich weiter gelichtet.

Von Heiner Gerull
Aldo Colalongo (re.) kehrt in den Borghorster Kader zurück.
Aldo Colalongo (re.) kehrt in den Borghorster Kader zurück. Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Für Preußen Borghorst sind es die Wochen der Wahrheit, in denen sich herauskristallisiert, wohin der Weg des heimischen Fußball-Bezirksligisten führt. Am Sonntag geht es im heimischen Preußen-Stadion gegen den SC Greven 09, einen direkten Mitbewerber im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um den Stellenwert zu erfassen. Die Preußen stehen bei drei Punkten Rückstand auf 09 unter Zugzwang. Sie müssen gewinnen, um im Geschäft zu bleiben.

Carlos Andrade übertreibt nicht, wenn er betont, dass „das Spiel zu einem schlechten Zeitpunkt für uns kommt.“ Borghorsts Trainer sagt das nicht zuletzt aufgrund der misslichen Lage, die sich am vergangenen Sonntag durch die Verletzungen von Jonas Baumann und Philipp Wierling verschärft hat. „Beide werden definitiv nicht spielen können“, erläutert Andrade. Und da Diogo Maia Rego am vergangenen Sonntag die Rote Karte gesehen hatte, die eine dreiwöchige Sperre nach sich zieht, lichten sich die ohnehin schon dezimierten Reihen weiter. „Das sind keine guten Voraussetzungen“, verrät der Trainer nichts wirklich Neues. Wenigstens gibt es einen kleinen Lichtblick: So kehrt Aldo Colalongo nach abgesessener Sperre in den Borghorster Kader zurück, und auch Innenverteidiger Nico Matic steht der SCP-Mannschaft zur Verfügung. „In dieser Saison ist für uns vieles schiefgelaufen. Vielleicht haben wir jetzt ja endlich einmal das Quäntchen Glück auf unserer Seite“, hofft Andrade.

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