Fußball: Bezirksliga Preußen ereilt neue Hiobsbotschaft

Borghorst -

Alles andere als rosig ist die Lage beim SC Preußen Borghorst vor dem Punktspiel gegen die „Zweite“ vom SuS Neuenkirchen. Trotzdem stehen die Preußen unter Zugzwang. Sie wollen den ersten Heimsieg einfahren. Gespielt wird schon am Samstag ab 16 Uhr.

Von Heiner Gerull
Süle Toylular muss lange pausieren.
Süle Toylular muss lange pausieren. Foto: Jan Gudorf

Die Saison 2016/17 steht wahrlich unter keinem guten Stern für den SC Preußen Borghorst. Kaum hatte das zarte Pflänzchen namens Hoffnung erste Triebe ausgesandt, droht es nun schon wieder zu verblühen. Denn es sind nicht gerade erfreuliche Nachrichten, die Preußens Trainer Carlos Andrade vor dem Heimspiel gegen die „Zweite“ vom SuS Neuenkirchen ausbreitet. Gespielt wird schon am Samstag ab 16 Uhr.

„Wir müssen wohl mindestens ein halbes Jahr, vielleicht auch noch länger, auf unseren Kapitän Süleyman Toylular verzichten“, berichtet Andrade. Denn eine ärztliche Untersuchung ergab, dass sich Preußens Mannschaftskapitän am vergangenen Sonntag in Riesenbeck (1:1) einen Innenbad- und Kreuzbandriss im Kniegelenk gezogen hat; eine niederschmetternde Diagnose in erster Linie für den Spieler, aber auch für die Preußen. Denn gerade in der augenblicklichen Situation ist der Kopf der Borghorster Mannschaft kaum zu ersetzen. Zumal mit Rodrigo Pinto ein weiterer Akteur fehlt, so dass Andrade sein Team erneut auf zwei Positionen umstellen muss.

„Das sind keine guten Voraussetzungen, aber Jammern und Klagen helfen uns jetzt nicht weiter“, tritt Preußens Trainer die Flucht nach vorne an. Etwas anderes bleibt ihm auch nicht übrig angesichts der prekären Lage, wie Andrade selbst einräumt: „Da wir in der Woche darauf spielfrei haben, wollen wir gegen Neuenkirchen gewinnen, obwohl die Aufgabe nicht leicht wird.“ Es wäre der erste Heimsieg für Preußen. Abzuwarten bleibt, ob Jonas Baumann angesichts der besonderen Umstände wieder einspringt.

So oder so stehen die Preußen vor einer hohen Hürde. Denn erst am vergangenen Wochenende überraschte die Neuenkirchener Reserve mit einem 1:0-Sieg beim TuS Altenberge. Wobei Andrade klar ist, was den Gegner so unberechenbar macht: „Da weiß man nie so genau, wer aufläuft und ob es Unterstützung aus der ersten Mannschaft gibt.“

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