Handball-Bezirksliga: TB Burgsteinfurt - Vorwärts Gronau Starke zweite Halbzeit vom TBB

Burgsteinfurt -

Stephan Nocke war‘s zufrieden. Seine Handballer hatten gegen Vorwärts Gronau mit 36:28 (19:16) gewonnen und dabei zeitweilig eine Partie gezeigt, „so wie ich mir das vorstelle“, lobte der Coach.

Von Günter Saborowski
Alles im Griff: Thorben Steenweg, der sechs Tore gegen Gronau erzielte, und seine TBler gewannen aufgrund einer starken zweiten Halbzeit klar mit 36:28.
Alles im Griff: Thorben Steenweg, der sechs Tore gegen Gronau erzielte, und seine TBler gewannen aufgrund einer starken zweiten Halbzeit klar mit 36:28. Foto: Günter Saborowski

Stephan Nocke war‘s zufrieden. Seine Handballer hatten gegen Vorwärts Gronau mit 36:28 (19:16) gewonnen und dabei zeitweilig eine Partie gezeigt, „so wie ich mir das vorstelle“, lobte der Coach. Vor allem die Vorstellung von Hansi Feldkamp hat ihm Spaß – allerdings wohl nicht vom Punkt aus. Feldkamp war zwar mit neun Treffern bester Torschütze des TB Burgsteinfurt , bei den Siebenmetern indes zimmerte er die Kugel viermal ans Holz.

Burgsteinfurt startete gut in die Begegnung und lag schnell mit 5:1 vorne. „Die ersten zehn Minuten waren überragend“, gefiel Nocke diese Phase besonders gut. Dann jedoch kam der Hänger, den sich auch der Coach nicht erklären konnte. In der Folge stellte Nocke auf 4:2 in der Deckung um, kam aber trotzdem nicht so richtig auf einen grünen Zweig.

Das änderte sich erst, als Jarno Wesselmann den glücklosen Thilo Schumacher zwischen den Pfosten ablöste. Burgsteinfurt fand besser ins Spiel, zog auf 22:18 davon (35.) und schien den Gegner im Griff zu haben. Allerdings profitierten die Stemmerter auch ein wenig vom Schusspech der Gäste, die mehrfach nur Pfosten oder Latte trafen. In der Folgezeit setzte sich der Turnerbund mehr und mehr ab und lag ab der 42. Minute mit sechs Toren in Führung (26:20).

Gronau dezimierte sich durch Zeitstrafen nun auch selbst, so dass die Hausherren beinahe permanent mit einem, teilweise zwei Mann mehr auf dem Feld standen. Tore schießen leicht gemacht. Drei Minuten vor Schluss waren es schon zehn Treffer (34:24). „Gefreut hat mich auch, dass unsere Variante mit dem siebten Feldspieler geklappt hat. Bei vier Versuchen haben wir vier Tore gemacht“, probierte Nocke auch mal was Neues aus.

Tore: Feldkamp (9/2), Steenweg (6), Barnow (5), Stumpe (4), Frieling (4), Tasche (2), Aguiar (2), Determann (2/2), Gasanov, Kretzschmar (je 1).

http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4346604?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F