Fußball-Bezirksliga 12: SV Wilsmberg - Spvg Ibbenbüren Wilmsberg gibt Führung aus der Hand

Borghorst -

Erst 2:0 geführt, dann noch mal mit 3:2 – und trotzdem am Ende nur einen Punkt geholt. Für den SV Wilmsberg muss sich das 3:3 (2:0)-Unentschieden gegen die Ibbenbürener Spielvereinigung wie eine Niederlage anfühlen.

Von Günter Saborowski
Durcheinander im Wilmsberger Strafraum beim 3:3. Selwan Abdul-Rahman greift daneben. Pollok locht ein. Zuvor hatte Jannik Hagedorn zweimal getroffen.
Durcheinander im Wilmsberger Strafraum beim 3:3. Selwan Abdul-Rahman greift daneben. Pollok locht ein. Zuvor hatte Jannik Hagedorn zweimal getroffen. Foto: Günter Saborowski

„Wenn man wie Ibbenbüren nach zweimaligem Rückstand noch 3:3 spielt, dann hat man den Punkt auch verdient“, machte Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann direkt nach Spielschluss ein mehr als enttäuschtes Gesicht. „Wir haben nach der Pause keinen Zugriff mehr bekommen und anscheinend wohl geglaubt, dass wir das 2:0 auch so nach Hause schaukeln können“, meinte Brüggemann.

Weit gefehlt, denn die beiden Treffer von Jannik Hagedorn (23., 30. Minute), eines schöner als das andere, reichten nur 60 Minuten zur klaren Führung, denn nach dem Wechsel kamen die Gäste weitaus bissiger aus der Kabine als die Piggen und drängten massiv auf den Anschlusstreffer. Zuvor jedoch hatte Wilmsberg den Gegner klar im Griff und hätte weitere Tore erzielen können.

Nach dem Pausentee indes war‘s vorbei mit der Wilmsberger Herrlichkeit. Man tat nur noch das Nötigste und überließ Ibbenbüren das Feld. Die Folge war der verdiente Anschlusstreffer durch Janis Schneider (60.) und später der Ausgleich durch Simon Kock (78.), als Fabian Baumeister beim Abwehrversuch im Rasen hängen blieb.

Doch Baumeister machte seinen Patzer wieder wett, ging beim nächsten Angriff mit nach vorn und erzielte im zweiten Versuch, als Ibbenbürens Keeper ins Leere griff, per Kopf das 3:2 (80.). Zuvor hatte Schneider wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen.

Aber auch zu zehnt blieb die ISV gefährlich und machte durch Niklas Pollok noch das 3:3.

SVW: Abdul-Rahman - Wehrmann, Grabowski, Baumeister, Dobbe - Köhler, Ochse - Gedenk (81. Konermann), Kroening (63. Wies) - Hagedorn, C. Brüggemann (58,) Hesener.

Tore: 1:0 Hagedorn (23.), 2:0 Hagedorn (30.), 1:2 Schneider (60.), 2:2 Kock (78.), 3:2 Baumeister (79.), 3:3 Pollok (85.).

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Schneider.

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Wir haben wohl geglaubt, dass wir das 2:0 auch so nach Hause schaukeln können.

Christof Brüggemann

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