Handball-Kreisliga: TB Burgsteinfurt gegen SC Hörstel Generalprobe fürs Spiel in Rheine

Burgsteinfurt -

Der SC Hörstel sollte für die Handballer des TB Burgsteinfurt auf dem Weg zur Meisterschaft nur eine Durchgangsstation sein. Und so war der deutliche 41:25 (23:10)-Erfolg gegen den Siebten der Kreisliga auch folgerichtig mehr ein Übungsspiel, um sich auf den nächsten Gegner einzustellen.

Von Günter Saborowski
Dieser Sieg geht eindeutig auf die Leistung in der Abwehr (hier Dimitrij Gasanov, links, und Manuel Epker). Die hatte den Gegner im Griff und ließ in zwölf Minuten nur zwei Gegentore zu.
Dieser Sieg geht eindeutig auf die Leistung in der Abwehr (hier Dimitrij Gasanov, links, und Manuel Epker). Die hatte den Gegner im Griff und ließ in zwölf Minuten nur zwei Gegentore zu. Foto: Günter Saborowski

„Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr so offensiv gedeckt wie in der ersten, um uns auf die Partie beim TV Jahn Rheine einzustellen“, war TB-Trainer Stephan Nocke gedanklich bereits beim nächsten Gegner. „Ich halte Rheine neben Ochtrup für den stärksten Kontrahenten der Liga, außerdem wird in Rheine mit Harz gespielt. Aber ich bleibe dabei: Wenn wir in Rheine gewinnen, werden wir Meister“, machte Nocke eine klare Ansage zum Ausgang dieser Spielzeit.

Hörstel war in Durchgang eins, den der Turnerbund in der Abwehr gewohnt offensiv gestaltete, nur ein Spielball der Stemmerter. 10:2 lautete das Ergebnis nach zwölf Minuten, 14:3 nach absolvierten 16. Nach und nach wurde die Deckung gelockert, zwei Hörsteler Spieler wurden zum Ende der ersten Halbzeit in Manndeckung genommen. Mit 5:1 ging es nach der Pause weiter, als Probe für die Partie gegen Rheine. „Es war ein gutes Spiel von meiner Mannschaft. Hörstel hat vielleicht vier, fünf Tore zu viel gemacht, aber das ist Meckern auf hohem Niveau“, wollte sich der Coach kaum über die Leistung seiner Mannschaft beklagen.

Entsprechend „zurückhaltend“ fiel der Auftritt des Turnerbunds in Durchgang zwei aus, als die Gastgeber einen Gang zurückschalteten und in den Ausprobiermodus gingen. „Wir haben jeden einzelnen auf verschiedenen Positionen spielen lassen, jeder hat seine Spielanteile bekommen“, saß laut Stephan Nocke keiner zu lange auf der Bank. Selbst der verletzte Michael Tasche kam zum Einsatz – als Zeitnehmer saß er am Tisch.

Tore für Burgsteinfurt: Kretzschmar (8/3), Schnittker, Barnow, Volkmer (je 6), Steenweg, Gasanov (je 4), Aguiar, Volkeri (je 3), Tenkamp (1).

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