Handball: Kreisliga Spielen,hoffen, bangen

Saerbeck -

Zu später Stunde bestreiten die Kreisliga-Handballerinnen des SC Falke Saerbeck ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Saison. Am heutigen Dienstagabend (Anwurf: 20.30 Uhr) geht es zur vorgezogenen Begegnung mit der dritten Mannschaft der Ibbenbürener SpVg.

Annina Joanning und die Falke-Handballerinnen haben das Aufstiegsrennen noch nicht aufgegeben.
Annina Joanning und die Falke-Handballerinnen haben das Aufstiegsrennen noch nicht aufgegeben. Foto: Heidrun Riese (Archiv)

Dass es sich dabei um ein Verfolgerduell handelt, spielt für Linda Steltenkamp und ihre Schützlinge eher eine untergeordnete Rolle. Mit einem Rückstand von acht Punkten können die Gastgeberinnen ihnen nicht mehr gefährlich werden, der zweite Platz ist den Falke-Frauen also schon mal sicher. Dafür schielen die Saerbeckerinnen immer noch ein wenig nach oben, auch wenn sie kurz vor den Osterferien erneut von der Drittvertretung aus Wettringen von der Spitze verdrängt wurden. „Davon war auszugehen“, kann die Trainerin mit der aktuellen Tabellensituation durchaus leben. Weil nur ein mickriger Zähler zwischen ihrer Mannschaft und dem Konkurrenten aus dem „Hiärtken“ liegt, sieht sie aber immer noch eine Chance auf den Meistertitel und damit den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Dazu müssen die Falke-Frauen jedoch beide noch ausstehenden Spiele gewinnen und Wettringen muss eine seiner Partien verlieren. „Das ist uns bewusst“, betont Steltenkamp, die ihre zweite und letzte Saison als Trainerin der Saerbeckerinnen auf jeden Fall mit zwei Siegen beenden möchte. „Damit wir uns hinterher nichts vorwerfen müssen, falls Wettringen doch noch Punkte abgibt.“ Und wie sie deutlich macht, haben beide Mannschaften noch ein schweres Restprogramm.

Das beginnt für die Falke-Frauen heute Abend in Ibbenbüren. „Mit dem Gegner haben wir uns schon im Hinspiel schwer getan“, erinnert Steltenkamp an das 31:27 (15:16) im Dezember. Die ISV-Dritte, so die Trainerin, sei bekannt für ihre variable Abwehr. „Es ist schwierig, sich darauf einzustellen, weil die Ibbenbürenerinnen viel ausprobieren, um Fehler zu provozieren und einfache Tore zu machen.“ Hinzu kommt die Heimstärke: „Bisher hat Ibbenbüren zu Hause nur gegen die Dritte aus Wettringen verloren.“ Trotz dieser nicht gerade ermutigenden Vorzeichen dürfen die Saerbeckerinnen heute Abend mit viel Selbstbewusstsein auftreten, haben sie in der Rückrunde doch bisher keine Partie verloren gegeben. „Und ich hoffe, dass wir das so beibehalten“, setzt Steltenkamp auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Die personellen Voraussetzungen könnten nicht besser sein: Die Mannschaft ist komplett.

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