Tischtennis: Verbandsliga Auf Nummer sicher

Greven -

Es gab Zeiten, da hatten die Tischtennisherren der DJK schon fast vergessen, dass sie ein Aufsteiger sind. Mangels Bezug zum unteren Tabellenende erhärtete sich der Eindruck, dass das Team von Matthias Kaltmeier nach höherem als dem Klassenerhalt strebe.

Packende Ballwechsel garantiert – das Spiel gegen Hiltrup hat große Brisanz.
Packende Ballwechsel garantiert – das Spiel gegen Hiltrup hat große Brisanz. Foto: Ulrich Schaper

Nun, ein Unentschieden und zwei Niederlagen später beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang zwar immer noch komfortable sechs Punkte, natürlich aber wollen es die Grevener darauf nicht ankommen lassen. Im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den TuS Hiltrup zählt daher nur ein Sieg für das Grevener Team.

„Bei noch vier ausstehenden Punktspielen ist das kein schlechtes Polster, aber eben auch noch keine absolute Garantie auf den Klassenerhalt“, mahnt Reinhard Rothe.

Pikanterweise steht eben dieser TuS Hiltrup auf jenem Rang, der dem Inhaber am Ende der Spielzeit zur Abstiegsrelegation berechtigt – oder nötigt, je nachdem aus welchem Blickwinkel man das betrachten möchte. Fakt ist, dass das Duell bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt bringen könnte.

„Es ist für uns ein „erster Matchball. Mit einem Sieg können wir auch theoretisch alle Zweifel am Klassenerhalt beseitigen“, sagt Rothe. Da es in dieser Begegnung aber in zweierlei Hinsicht um die Zukunft in der Verbandsliga geht, rechnet Rothe mit einer harten Auseinandersetzung. „Nur bei einem Sieg in Greven kann sich Hiltrup noch realistische Hoffnungen auf das Verlassen des Relegationsplatzes machen.“

Das Team von Rothe und Kaltmeier hätte noch drei weitere Chancen, die Klasse zu sichern – man erinnere sich aber nur an die Aufstiegssaison, wo den Blau-Weißen ausgerechnet auf der Zielgraden mehrfach die Nerven versagten. „Der Druck wird natürlich von Woche zu Woche höher. deshalb wollen wir möglichst am Sonntag schon alles klar machen“, sagt Rothe.

Im Hinspiel gab es eine unglückliche 7:9-Niederlage für die DJK, die sich in der Vergangenheit schon häufig schwer tat, wenn sie nach Hiltrup reisen musste. Das gleiche gilt allerdings auch umgekehrt: In heimischer Halle sah es für die Grevener meist gut aus. „Nichtsdestotrotz hat die Partie Derby-Charakter und da ist immer einiges los und möglich. In der Emshalle wollen wir den oder die nötigen Punkte zur Sicherung des Klassenerhalts unbedingt holen und hoffen dabei auch auf lautstarke Unterstützung unserer Fans“, sagt Rothe.

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Greven: (1) Haddick, (2) Heidkamp, (3) Bothe, (4) Rothe, (5) Kaltmeier, (6) Sithamparanathan

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