Handball Bezirksliga Die Wende nach dem Wechsel

Greven -

Einen kühlen Kopf bewahrt haben die Handballfreunde Greven/Reckenfeld in der Partie gegen Ascheberg. Nach 60 Minuten durften sie sich dafür belohnen. Sie gewannen das Auswärtsspiel mit 34:30 (14:18).

Ordentlich gespielt haben Marcel Peters (l.) und die Handballfreunde schon öfter. Am Sonntag gelang mit 34:30 in Ascherberg aber endlich auch der erste Sieg.
Ordentlich gespielt haben Marcel Peters (l.) und die Handballfreunde schon öfter. Am Sonntag gelang mit 34:30 in Ascherberg aber endlich auch der erste Sieg. Foto: Heidrun Riese

Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es den Bezirksliga-Männern der Handballfreunde Reckenfeld / Greven 05, eine gute Leistung auch mit einem Sieg zu belohnen. Mit 34:30 (14:18) gewannen sie am Samstagabend ihr Auswärtsspiel gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

Dabei tat sich der Aufsteiger in der ersten Halbzeit noch schwer. „Mit unserer 6:0-Abwehr haben wir keinen richtigen Zugriff auf die beiden wurfgewaltigen Halben bekommen“, stellte Co-Trainer Carsten Lübbeling fest, der den beruflich verhinderten HF-Coach Rainer Nowack vertrat. Bis zum 8:8 (17.) glichen die 05er noch immer wieder aus. Dass sie später mit bis zu drei Treffern hinten lagen, hatte auch damit zu tun, dass die Gäste im Angriff nicht genügend Druck aufbauten und die nötige Dynamik vermissen ließen. Schließlich ging es sogar mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kam die Wende: Stefan Heming sorgte gleich nach seiner Einwechslung für Torgefahr und damit für einen Motivationsschub. Zu diesem trug auch ein Gastspieler bei: Pascal Feldmann, der kurz vor Ende der ersten Halbzeit seinen früheren Platz zwischen den HF-Pfosten einnahm und mit seinen starken Paraden den Gastgebern den Zahn zog. Vorn legte der Aufsteiger eine Sechs-Tore-Serie zum 23:20 (43.) hin – und gab die Führung danach nicht mehr ab. Trotz zwei roter Karten, die jeweils nach der dritten Zeitstrafe an Sven Volmer (45.) und Stefan Heming (55.) gingen.

Zugute kam dem Nowack-Team letztlich auch, dass es konditionell überlegen war. „Die Jungs haben bis zum Schluss einen kühlen Kopf bewahrt und super gekämpft“, freute sich Lübbeling.

HF I : Feldmann, Schwenken - Kusmitsch (10), Peters (7/2), Menke (6/3), Redmer (5), Heming (3), Hendricks (2), Volmer (1), Altenburger, Krüler, Falke, Barwich.

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