Rudern: Deutsche Sprintmeisterschaft
Sommersaison endet unter Flutlicht

Münster -

Zum Abschluss einer langen Saison schaut auch die Sonne noch einmal vorbei. Zumindest haben die gängigen Wetter-Apps eigens für das Wochenende in Essen das passende Symbol ans Licht gezerrt und aufpoliert – bis auf spätsommerliche 22 Grad soll das Quecksilber am Wochenende steigen und das Ende der Ruder-Freiluftsaison am Kettwiger Ruhrbogen ins rechte Licht rücken. Zum Finale sind ein letztes Mal die schnellsten Boote am Start, die der Rudersport zu bieten hat. Münster schickt zum Showdown um die Deutsche Sprintmeisterschaft gleich zwei Achter ins Rennen – beide schon im Vorjahr bei dem Heimspiel auf dem Aasee schon mit Medaillen dekoriert und beide höchst motiviert, am Wochenende einen draufzusetzen. Auch, wenn die Sonne schon wieder verschwunden sein wird, wenn es ums Ganze geht: Die Finals werden am Samstagabend ab 19.30 Uhr unter Flutlicht ausgetragen.

Freitag, 11.10.2019, 14:02 Uhr

Im Vorjahr sicherten sich die Sprint-Spezialisten aus dem Münster-Achter die Silbermedaille knapp vor dem All-Star-Boot, dessen Besatzung schon zahllose internationale Einsätze auf dem Buckel hat, und nun auf die meist noch gar nicht so alten Tage auf der 350-Meter-Distanz noch einmal so richtig Gas geben wollen. Und selbstverständlich geht es nicht nur um die Plätze im nationalen Vergleich, sondern vor allem um das vereinsinterne Duell. Die Sprinter haben den Vorteil, dass sie erst vor drei Wochen im Bundesligafinale die komplette Konkurrenz versenkt haben, die Klassiker bauen auf langjährig antrainierte Kraft, Routine und Technik. Leo Brüggemann wird „Boot Münster 2“ steuern, Sören Jansen „Boot Münster 1“ auf Kurs halten. Es ist für alle 16 Athleten der letzte Freilufteinsatz dieser Saison anschließend wird nach einer klitzekleinen Verschnaufpause die Winter-Zeit eingeläutet: Am Montagmorgen sitzen die ersten bereits auf den Ergometern.

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