Triathlon: Düsseldorf
Tri Finish glänzt in Düsseldorf als Fünfter, W+F landet auf Rang 14

Münster -

Freud und Leid liegen oft nah beieinander: So auch im Düsseldorfer Medienhafen, wo die Bundesliga-Triathleten von Weicon Tri Finish Münster den fünften Platz bejubelten. Enttäuschung herrschte dagegen zunächst beim ersatzgeschwächten Lokalrivalen W+F.

Sonntag, 23.06.2019, 18:52 Uhr aktualisiert: 25.06.2019, 16:16 Uhr
Ein starkes Quintett: Das Tri-Finish-Team mit (v.l.) Luca Heerdt, Yannic Stollenwerk, Valdemar Solok, Jack Willis und Idan Apsimon wurde beim zweiten Bundesliga-Wettkampf der Saison im Düsseldorfer Medienhafen Fünfter. Foto: Tri Finsih

Platz vier zum Bundesliga-Start im Kraichgau, nun Rang fünf beim zweiten Wettkampf im Düsseldorfer Medienhafen. Mit Fug und Recht kann man nach der Hälfte der Bundesliga-Saison behaupten, dass die Triathleten von Weicon Tri Finish Münster sich in der Spitze der Eliteklasse etabliert haben. „Das war wieder ein tolles Rennen der Jungs“, zollte Teamchef Martin Epkenhans seinen Schützlingen ein dickes Lob.

Und es hätte sogar noch einen Platz weiter in Richtung Treppchen gehen können auf der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Doch kurz vor dem Wechsel hatte Yannic Stollenwerk an seiner Rennmaschine einen Plattfuß und musste das Vorderrad wechseln – durch diesen Zeitverlust rutschte er hinter seinen Teamkollegen Luca Heerdt, der in 59:33 Minuten als 48. ins Ziel kam, und beendete den Wettkampf auf Rang 64 (1:01:13 Stunden). Ärgerlich, aber geschenkt. Denn seine Teamkollegen Jack Willis als Siebter (55:47 Minuten), Valdemar Solok (56:56) als 16. und Idan Apsimon (57:17) als 21. waren Garanten für das Top-Ergebnis von Tri Finish, das in der Gesamtwertung weiter Vierter bleibt. „Überragend war wieder Valdemar, der mit seinen erst 17 Jahren als Siebter aus dem Wasser kam und auf dem Rad in der ersten Verfolgergruppe war“, sagte Epkenhans über den jungen Mann aus Dänemark.

Dass es nicht unbedingt zu einer Top-Platzierung reichen würde beim Wettkampf in Düsseldorf, war den Lokalkonkurrenten von W+F Münster von Vornherein klar. Dafür wogen die Ausfälle beispielsweise von Jonas und Cedrik Osterholt sowie Paul Völker zu schwer. Am Ende sprang Gesamtplatz 14 für die Münsteraner heraus, was Teamchef Pa­trick Hoffmann so kommentierte: „Beim nächsten Wettkampf in Tübingen wollen wir wieder einen raushauen.“ Was nichts anderes bedeuten sollte als: Mund abwischen und weitermachen. Die Enttäuschung hielt sich angesichts der personellen Vorzeichen mit ein bisschen Abstand in Grenzen.

Pech war auch dabei: Weil Quentin Staudinger in der zweiten Disziplin per Malheur der Sattel abgerutscht und die Kette abgesprungen war, musste er erstens das Rennen unterbrechen, verlor zweitens viel Zeit und musste drittens stehend weiterfahren. Dass die Beine dann auf der Laufstrecke schwer wurden, versteht sich von selbst. Staudinger wurde 75. in 1:06:31. Richtig gut zufrieden konnte allerdings Robin Williams mit Gesamtplatz 18 in 57:04 Minuten sein. „Ein Platz in den Top 20 ist aller Ehren wert“, sagte Hoffmann mit Recht. Pim Venderbosch beendete den Wettkampf auf Platz 54 (59:59 Minuten), David Wetzel kam auf Rang 72 (1:02:49 Stunden) und Stefan Stoick lief vor Staudinger auf Platz 74 (1:05:57 Stunden) ins Ziel.

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