Fußball: Landesliga
Packender Dreikampf um Platz zwei in der Landesliga

Münster -

Westfalia Kinderhaus, Münster 08 und Eintracht Ahaus liefern sich auf der Zielgeraden ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei in der Landesliga und einen Platz in der Relegationsrunde. Als Helfershelfer haben die münsterischen Clubs die Kollegen aus Roxel mit ins Boot geholt

Freitag, 17.05.2019, 16:28 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 14:32 Uhr
Westfalia-Trainer Marcel Pielage sind sein Team präpariert für das zweiteilige Saisonfinale. Foto: wh

Finale furioso in der Fußball-Bundesliga, krasses Fernduell womöglich auch in der Landesliga: Wobei dort der Rangzweite nicht erster Verlierer, sondern zumindest für den Moment großer Sieger sein wird. Hinter dem designierten Meister GW Nottuln (58 Punkte) macht sich ein Trio Hoffnungen auf den Vizetitel und die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde. Es sind Westfalia Kinderhaus (53 Punkte/+39 Tore), Eintracht Ahaus (53/+30) sowie der SC Münster 08 (51/+29).

Weil Nullacht am vergangenen Wochenende im Derby gegen Roxel unerwartet patzte, hat Kinderhaus nun die besten Karten. Mit Siegen über Absteiger Bockum-Hövel am Sonntag (15 Uhr) und sieben Tage später in Gemen kann die Westfalia die Saison verlängern und die Chance auf den Aufstieg in die Westfalenliga wahren. „Das ist das Ziel“, sagt Marcel Pielage im Brustton der Überzeugung. Der Trainer sieht seine Mannschaft „absolut gewappnet. Wir haben in dieser Woche super trainiert und sind bereit.“

Beim Konkurrenten und Nachbarn Münster 08 (am Sonntag beim 14. Stadtlohn am Ball) wurden in dieser Woche zunächst Wunden geleckt. „Das 0:2 gegen Roxel tat schon ein bisschen weh“, räumt Trainer Mirsad Celebic ein. Inzwischen seien alle darüber hinweg und wieder im Angriffsmodus. „Wir haben sehr gut gearbeitet und wollen die Saison mit zwei Siegen beenden. Dann hätten wir 57 Punkte und damit einen Zähler mehr als in unserer bislang erfolgreichsten Saison vor drei Jahren.“ Ob dies zu Rang zwei reicht, „werden wir sehen“.

Zünglein an der Waage spielt in diesen Tagen Roxel. Nach dem Dreier bei Nullacht plant der BSV den nächsten Coup. Am Sonntag (15 Uhr) kann er vor eigener Kulisse Eintracht Ahaus einbremsen. Trainer Sebastian Hänsel würde dies nicht als Schützenhilfe für die Stadtnachbarn verstehen. „Wir machen da schon unser eigenes Ding. Vier Spieler und unser Torwarttrainer werden uns verlassen. Gerade ihnen würden wir den Abschied gern versüßen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6619774?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
CDU-Urgestein Polenz antwortet Youtuber Rezo
An YouTuber Rezo hat CDU-Politiker Ruprecht Polenz einen offenen Brief geschrieben.
Nachrichten-Ticker