Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets schlagen auch Bochum: Plötzlich Spitzenreiter!

Münster -

Zu Hause sind die WWU Baskets Münster einfach nicht zu bremsen. Gegen die VfL SparkassenStars Bochum gewann der Aufsteiger mit 80:64. Fast genau so wichtig: Trotz großer Konkurrenz pilgerten wieder über 2600 Zuschauer zum Berg Fidel.

Sonntag, 20.01.2019, 13:32 Uhr aktualisiert: 20.01.2019, 18:12 Uhr
Gemeinsame Klasse unter dem Korb: Nico Funk (r.) und Kai Hänig stemmen sich Schulter an Schulter gegen den Bochumer Adrian Lind. Als Korbschützen traten beide jedoch kaum in Erscheinung. Foto: Jürgen Peperhowe

Weder die Handball-WM im Free-TV noch Borussia Dortmund im Bezahlfernsehen waren eine resonanzraubende Konkurrenz. Live dabei zu sein ist immer noch am schönsten. So schwappte die nächste Welle der Begeisterung durch die wieder bestens besetzte Halle Berg Fidel: 2650 Zuschauer feierten mit den WWU Baskets Münster den deutlichsten Sieg seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B.

Die bärenstarke wie beliebte Combo hat einen Lauf, der mitreißt – und Woche für Woche neue Bestmarken setzt. Die aktuellste Breaking News: Der Aufsteiger ist erstmals absolute Spitze in der neuen Liga. Durch die 66:89-Niederlage des SC Rist-Wedel bei den BSW Sixers übernahmen die Münsteraner am Sonntagabend im Nachgang zum eigenen 80:64-Erfolg gegen die Sparkassen-Stars aus Bochum die Tabellenführung.

Beim Erfolg über den mehr und mehr verblüfften VfL Bochum steigerten sich die Baskets besonders im Defensivverhalten bis zur Extraklasse mit 49:36 Rebounds – im Vergleich zum Gegner dominierte Münster als Mannschaft, die taktisch und auch körperlich mehr zu bieten hatte. „Dieser Sieg ist ein Statement“, sagte Trainer Philipp Kappenstein nach der Ansage in Richtung Konkurrenz. Acht von elf Erfolgen holten die Baskets zu Hause und saugen aus dem (Heim-)Vorteil jede Menge Energie für den konsequenten Marsch in Richtung Playoffs.

38:36-Pausenführung

Auf den Rängen saßen jetzt die Kicker der Sportfreunde Lotte mit ihrem münsterischen Trainerduo Nils Drube/Sven Hozjak sowie die Bundesliga-A-Junioren des SC Preußen um Coach Cihan Tasdelen. Es hat sich herum gesprochen, dass es tollen Sport gibt. Gut, dass die Baskets cool genug blieben in diesem Rahmen und diverse nervige wie falsche Entscheidungen der kleinlichen Spielleiter in Halbzeit eins so gut es ging ignorierten. „Hände weglassen und Klappe halten“, beschrieb Stefan Weß später trocken die Maxime.

WWU Baskets gewinnen gegen VfL Sparkassenstars Bochum

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  • Delpeche gegen Eduard Arques Lopez: Die WWU BASKETS verhinderten am Samstagabend mit erneut aufopferungsvoller Verteidigung auch den Gipfelsturm der VFL Sparkassenstars Bochum.

    Delpeche gegen Eduard Arques Lopez: Die WWU BASKETS verhinderten am Samstagabend mit erneut aufopferungsvoller Verteidigung auch den Gipfelsturm der VFL Sparkassenstars Bochum.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Jan König beim Freiwurf. Die WWU Baskets hatten das Team von Gary Johnson in der Schlussphase voll im Griff und siegten letztlich mit 80:64 (38:36).

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • „Es war eine geile Teamleistung, wieder ein hochintensives Spiel vor einer mega Kulisse, die Jungs können stolz sein“...

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • ... zeigt sich WWU-Headcoach Philipp Kappenstein glücklich.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 2.650 Zuschauer hatten den Samstagabend am Berg Fidel wieder in eine ligaweit einmalige Atmosphäre getaucht.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Andrej König traf seine ersten beiden Versuche aus der Distanz (6:0, 4.), Jan König und Joseph Douglas Cooper (hier im Bild) legten aus gleicher Entfernung nach.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • WWU Baskets gewinnen gegen VFL Sparkassenstars Bochum Foto: Jürgen Peperhowe
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  • WWU Baskets gewinnen gegen VFL Sparkassenstars Bochum Foto: Jürgen Peperhowe
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Obschon die Baskets eher hektisch und mit etlichen Fehlwürfen starteten, legten sie eine 16:6-Führung vor. Bochum aber kam schnell heran, angeführt durch den Faktor-Spieler, den beweglichen wie sehr treffsicheren US-Aufbau Monty Scott. Dass Regisseur und Kapitän Felix Engel fehlte, kaschierten die Bochumer nur phasenweise. Auch dank sieben Dreiern bis zur 38:36-Pausenführung hielten sich die Baskets alle Optionen offen.

Münster hat mehr im Tank

Während Scott, der 37 Minuten ackern musste und 27 Punkte machte, auch kräftemäßig deutlich nachließ und niemand in die Bresche sprang, kamen die Baskets im wechselvollen dritten Viertel dank Jojo Cooper, Leo Padberg und Marco Porcher noch zur Wende und ganz spät zur 55:50-Führung. „Es war wichtig, dass wir hier nicht in den Negativstrudel geraten sind“, fand Kappenstein. Und hatte Zeit genug, einzugreifen.

Umgestellt auf mehr Größe unter dem Korb sollte nämlich die zehnminütige Defensiv-Gala folgen: Im Schlussabschnitt riegelten die „Langen“ so konsequent ab, dass Bochum mehrfach rat- wie tatenlos die 24 Sekunden verstreichen lassen musste. Münster hatte mehr „im Tank“, krallte sich auch Zuspiele des Gegners und zog unwiderstehlich über 60:50 nach dem einzigen Weß-Treffer und dann 71:54 davon. Viertelübergreifend gelang ein 13:0-Run.

„Wir wussten, dass wir Bochum müde spielen können – und wir sind cool geblieben in schweren Phasen“, lobte Kappenstein die Hartnäckigen. „Defensiv war das erstklassig und insgesamt eine Teamleistung, wie man sie sich nur wünschen kann.“ Er meinte auch Youngster Nico Funk, der im Aufbau die Cooper-Entlastung gab, und Center Kai Hänig, der mit acht Rebounds einen Bestwert schrieb. Punkte: Cooper (17/1), J. König (14/3), Delpeche (14), Porcher (9), Goolsby (8/2), Padberg (8/1), A. König (6/2), Weß (3/1), Hänig (1)

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