Reiten: K+K-Cup
Volle Fahrt voraus mit Queen Mary – Jan Wernke gewinnt am Freitagabend

Münster -

Im Vorjahr noch knapp geschlagen, diesmal auf Platz eins: Jan Wernke und Queen Mary gewannen am Freitagabend die erste Qualifikation zum Großen Preis vor Stefan Eikenkötter und Gerrit Nieberg. Das Stechen endete mit einer Schrecksekunde, als es Maurice Tebbel aus dem Sattel hebelte.

Freitag, 11.01.2019, 22:30 Uhr aktualisiert: 12.01.2019, 18:01 Uhr
Siegreich: Jan Wernke und Queen Mary gewinnen die erste Quali zum Großen Preis. Foto: Jürgen Peperhowe

Vor dem Stechen in der ersten Qualifikation zum Großen Preis hatte Jan Wernke die Devise ausgegeben: „Ich versuche, direkt den ersten Oxer anzugreifen, in den richtigen Flow zu kommen und am Ende volle Fahrt zum letzten Sprung aufzunehmen.“ Und der 30-Jährige hielt Wort. Im Sattel von Queen Mary fegte er durch den finalen Parcours und stellte als vorletzter Starter in 36,28 Sekunden die Siegerzeit auf.

K+K-Cup 2019 in Münster: Jan Wernke gewinnt erste Quali zum Großen Preis

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  • Jan Wernke auf Queen Mary.

    Im Vorjahr noch knapp geschlagen, diesmal auf Platz eins: Jan Wernke und Queen Mary gewannen am Freitagabend die erste Qualifikation zum Großen Preis.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Hinter dem Sieger auf Platz zwei und drei landeten Stefan Eikenkötter und Gerrit Nieberg.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • „Mein Pferd ist unglaublich. Es hat eine super Erfahrung, das gibt einem Sicherheit“, sagte Wernke über seine 17 Jahre alte Stute.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Nun hofft er, dass das Turnier weiterhin positiv für ihn verläuft.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Steffen Eikenkötter auf Sir Sandro.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Gerit Nieberg auf Contagio.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Gerit Nieberg auf Contagio.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Steffen Eikenkötter auf Sir Sandro.

    Foto: Jürgen Peperhowe

„Mein Pferd ist unglaublich. Es hat eine super Erfahrung, das gibt einem Sicherheit“, sagte Wernke über seine 17 Jahre alte Stute, mit der er im Vorjahr zur gleichen Zeit an gleicher Stelle Zweiter hinter Daniel Engbers wurde. Diesmal lief es besser für das Duo vom RSC Handorf-Langenberg. Die Vorgabe (37.54 Sekunden) des bis dahin führenden Stefan Eikenkötter mit Sir Sandro unterbot er um mehr als eine Sekunde, nicht nur die Wendung vor der zweifachen Kombination erwischte er präzise und kam so schnell wieder in den Rhythmus. „Dass meine Zeit reicht, hätte ich nicht gedacht. Ein, zwei Situationen waren nicht optimal und nach mir kam noch Maurice Tebbel. Da kann man nie sicher sein“, meinte Wernke.

Doch den fixen Tebbel erwischte es am dritten letzten Hindernis, an dem er von seiner Stute Camilla aus dem Sattel und über den Oxer bugsiert wurde. Damit wurde der WM-Dritte mit der deutschen Equipe Neunter und letzter im Stechen, auf das vier Paare verzichtet hatten. Auf Platz drei reihte sich Gerrit Nieberg (RV St. Hubertus Wolbeck) mit Contagio ein, Philipp Schulze Topphoff (RV Roxel) überstand den Abgang aus dem Sattel von Concordess schadlos.

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