Reiten: K+K-Cup Teamspringen der Altkreise: Nur Lüdinghausen schneller als Münster

Münster -

Der Altkreis Lüdinghausen ist der glückliche Sieger im Mannschaftsspringen der Kreisreiterverbände. Die Equipe von Michael Potthink kam ohne Strafpunkte durch, der Gastgeber Münster folgte direkt dahinter – und das trotz eines Fehlstarts.

Von Henner Henning
Freudige Sieger: Der Altkreis Lüdinghausen mit (v.l.) Sieger Altkreis Lüdinghausen Ann-Kathrin Helmig, Mannschaftsführer Michael Potthink, Marius Brinkmann, Eva Resing und Lara Tönnissen
Freudige Sieger: Der Altkreis Lüdinghausen mit (v.l.) Sieger Altkreis Lüdinghausen Ann-Kathrin Helmig, Mannschaftsführer Michael Potthink, Marius Brinkmann, Eva Resing und Lara Tönnissen Foto: Jürgen Peperhowe

Es war der erste Weg, der die Equipe des Altkreises Lüdinghausen nach der Siegerehrung samt obligatorischem Foto an die Bar führte. Dort spendierte Mannschaftsführer Michael Potthink seiner Truppe ein Kaltgetränk – und das mehr als verdient. Denn seine Schützlinge gewannen das Teamspringen der Kreisreiterverbände und blieben dabei als einzige der sieben angetretenen Mannschaften ohne Strafpunkt. Gastgeber RV Münster, zuletzt vor zwei Jahren Sieger, folgte mit einem Zähler auf Platz zwei.

Es sollte nicht sein für die Equipe von Oliver Schulze Brüning, der Reinhard Lütke-Harmann als Starter in den Parcours schickte und  direkt das Streichergebnis erhielt. Mit Carthenos leistete sich Lütke-Harmann zwei Abwürfe und setzte so seine Mitstreiter unter Druck. Diesem hielt Philipp Hartmann stand, fehlerfrei kam er mit Coolman durch. War dabei aber 31 Hundertstel zu langsam. Dass es bei seinem Strafpunkt blieb, war den blitzsauberen Runden von Friederike Plagmann mit Sunshine und Alina-Noel Potthoff mit Crazy-Calisha – sie gewann die Einzelwertung mit dem schnellsten Ritt – geschuldet, die jeweils ohne Abwurf und in der Zeit die Ziellinie überquerten.

Für den Sieg reichte es nicht, da für Lüdinghausen nach dem Vier-Fehler-Ritt von Ann-Kathrin Helmig mit Cha Cha dann Lara Tönnissen mit Cortina, Eva Rensing mit Carla Columna und Marius Brinkmann mit For Fein Cera tadellos die Aufgabe bewältigten. „Man durfte in diesem Parcours nicht ­bummeln. Aber mein Pferd hat eigentlich selten Probleme, in der Zeit zu bleiben“, sagte Brinkmann, der den ihm servierten Matchball nutzte und damit seinen Mannschaftsführer Potthink eine Runde Kaltgetränke kostete – mindestens.

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