Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften in Münster
Wolbeck und Westfalia fehlt das Glück

Münster -

Zwei echte Herzschlagfinals lieferte die Zwischenrundengruppe III am Samstag. Auf der Strecke blieben der VfL Wolbeck, dem am Ende ein Tor fehlte, und Westfalia Kinderhaus. Beide waren aber keinesfalls schlechter als der TuS Hiltrup und GW Gelmer. 

Sonntag, 30.12.2018, 21:04 Uhr aktualisiert: 30.12.2018, 21:07 Uhr
Niklas Thewes (l.) und der VfL Wolbeck – hier gegen Hiltrups starken Lars Finkelmann – hatten auch eine Menge Pech. Foto: fotoideen.com

Es war eine wilde Viererrunde mit sechs sehr engen Partien. Alle Konkurrenten hatten in ihrer letzten Begegnung aus eigener Kraft die Chance weiterzukommen. „Wir haben fast alles umgesetzt, am Ende waren es Kleinigkeiten“, so Wolbecks Waldemar Klemke nach dem 1:0 über GWG. Ein 2:0 hätte der Bezirksligist gebraucht, das einzige Tor (in Überzahl) fiel 24 Sekunden vor Schluss durch Nico Rehberg. Zu spät. Klemke hatte die größte von vielen Chancen vergeben: „Wenn man nur einen rechten Fuß hat und den Pfosten statt das leere Tor trifft ... So läuft die ganze Saison.“

Pech hatte auch Westfalia, als einer der Favoriten gestartet, gegen TuS. Der Landesligist führte 1:0 durch Leon Niehues, versiebte zahlreiche Top-Gelegenheiten und kassierte in der Schlussphase noch drei Tore, zwei durch Keeper David Wiethölter und eines von Diogo Castro aus der eigenen Hälfte. Dumm gelaufen. „Anfangs sind wir nicht richtig reingekommen“, so Trainer Marcel Pielage. „So standen wir gegen Hiltrup unter Druck. Da haben wir ein super Spiel gemacht und sind rausgeflogen.“

Stadtis 2018: Finaltag

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  • Beste Spieler - Julian Conze, Marcel Schmidt und re. Kürsat Özmen

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  • Stadtmeister 2018: SC Preussen Münster

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  • 2 Tore im Finale: Ousman Touray (li., SCP) im Zweikampf mit Joschka Brüggemann

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  • Halbfinale 1: Paul Reichelt und Jogo Duarte (08) und re. Sören Wald (SCP)

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  • Fans aus Gelmer - Halbfinale 2

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  • Lukas Toboll (li., Gelmer) und re. Jonas Wiethölter (TuS) - Halbfinale 2

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  • Martin Reinhard - Trainer Gelmer

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  • Gerben Papenburg (li., Gelmer) und re. Berkay Altunay

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  • Nico Eschhaus

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Der 36-Jährige durfte so zumindest doch noch seinen Norderney-Urlaub antreten. „Ich wäre aber lieber noch mal in die Halle gekommen.“ Sein Team hätte gegen den VfL (2:2) und Gelmer schon gewinnen können, benötigte so aber am Ende einen Sieg. Dem TuS hätte nach verschlafenem Start gegen GWG (2:3) und dem 2:0 gegen ebenbürtige Wolbecker auch ein Remis genügt.

Wesentlich schneller war die Stoßrichtung der Gruppe IV klar. Der SC Münster 08 ließ zehn Feldspieler ran, alle zeigten große Lust, drei Siege (unter anderem ein 2:1 gegen den 1. FC Gievenbeck) brachten die nominell erst mal leichteren Endrundengegner und den Status des Mitfavoriten mit sich. Das Schlüsselspiel gegen den UFC Münster gewann zuvor der FCG mit 4:0. Die Futsaler scheiterten hier mit ihrer in der Liga zumindest am Ende üblichen Strategie (Flying Goalie), die sie direkt praktizierten, und sahen so später ihr Aus kommen, ohne etwas tun zu können.

Chancenlos war Wacker Mecklenbeck, was Allrounder Martin Große-Scharmann wurmte: „Wir haben uns viel mehr vorgenommen, aber keiner war bei 100 Prozent. Dass gegen starke Gegner mehr geht, haben wir letztes Jahr gezeigt.“ Der Halbfinalist von 2017 kassierte diesmal drei glatte Niederlagen.

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