Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaft
Gievenbeck begleitet erneut souveräne Nullachter in die Endrunde

Münster -

Der SC Münster 08 hat sich durch einen auch in der Zwischenrunde IV guten Auftritt eine nominell machbare Endrundengruppe gesichert. Mit dem Landesligisten qualifizierte sich auch Gastgeber 1. FC Gievenbeck. Ohne Chance blieben letztlich der UFC Münster und Wacker Mecklenbeck.

Samstag, 29.12.2018, 19:10 Uhr aktualisiert: 30.12.2018, 11:07 Uhr
Packender Zweikampf zwischen Julian Kampschulte (Wacker/r.) und Malte Thenhausen (l.) vom UFC. Foto: fotoideen.com

Die Favoriten ließen in der Zwischenrundengruppe IV von Anfang an selten Zweifel aufkommen, dass sie am Sonntag zum Finaltag wiederkommen werden. Der SC Münster 08 und der 1. FC Gievenbeck, der im Vorjahr ja gefehlt hatte, als es richtig heiß wurde, ließen den UFC Münster und Wacker Mecklenbeck wenig überraschend hinter sich. Der Gastgeber musste auf dem Papier zumindest noch zittern vor dem letzten Duell, was am Spielplan lag, vor allem aber an der zwischenzeitlichen 1:2-Niederlage gegen den Erzrivalen vom Kanal. Durch das 5:1 gegen Wacker Mecklenbeck beseitigte der Oberligist aber schnell alle Fragezeichen. Nur eine richtig hohe Niederlage hätte den FCG, der nun allerdings auf die Westfalenligisten Preußen II und Hiltrup trifft, noch gefährdet.

Die Nullachter bewiesen einmal mehr, dass sie mit ihrer technisch versierten Spielweise eine ideale Hallentruppe verkörpern. „Stadtis machen immer Spaß“, sagte Frederic Böhmer, eigentlich Innenverteidiger beim Landesligisten, in Vertretung von Trainer Mirsad Celebic (Urlaub) aber in diesen Tagen gemeinsam mit Dennis Hamsen als Coach gefordert. „Wir waren am Samstag sogar mit zehn Feldspielern da, da konnten wir in Dreierblocks wechseln. Und keiner beschwert sich“, gab der 26-Jährige einen Blick auf seine Taktiktafel. 6:1 gegen Wacker, 2:1 gegen Gievenbeck, 4:2 gegen den UFC – das war schon souverän. Dabei blieben etliche riesige Torchancen auch noch ungenutzt. Nun geht es in der Endrunde ausschließlich gegen Kreisligisten.

Stadtis 2018 – 2. Tag der Zwischenrunde

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    Impressionen vom zweiten Zwischenrunden-Tag bei den Stadtmeisterschaften 2018.

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Die Segel streichen musste hingegen Wacker, 2017 immerhin im Halbfinale, in einer anspruchsvollen Gruppe. „Wir sind auf jeden Fall enttäuscht, hatten uns viel mehr vorgenommen. Aber keiner hat 100 Prozent erreicht“, sagte Allrounder Martin Große-Scharmann. „Klar, Nullacht hat eine super Truppe, aber gegen den UFC waren wir phasenweise deutlich besser. Die Endrunde war also nicht unmöglich, das haben wir letztes Jahr ja auch schon gezeigt.“ Das 0:2 gegen die Futsaler war letztlich unnötig. Die Papageien wiederum büßten ihre Hoffnungen beinahe schon zum Auftakt gegen Gievenbeck ein. Die anfänglich konsequent umgesetzte Taktik mit dem Flying Goalie, der im Ligabetrieb bei Rückstand ja durchaus üblich ist, ging gründlich nach hinten los. Beim 0:4 boten sich dem Veranstalterteam immer wieder große Lücken oder ein leeres Tor. Der UFC stellte zwar im Laufe des Tages um zwischen den Pfosten. Doch auch eine 2:0-Führung gegen Nullacht, die noch mal neue Rechnungen aufmachte, langte am Ende nicht. Als es ernst wurde, ging der Gastclub wieder Risiko (musste er ja) und wurde bestraft.

Die Endrunde

Gruppe 1: Preußen Münster II, TSV Handorf, TuS Hiltrup, 1. FC Gievenbeck

Gruppe: SC Sprakel, Concordia Albachten, GW Gelmer, SC Münster 08

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