Fußball: Westfalenliga Später Schock für Hiltrup gegen Rödinghausen

Münster -

Eigentlich war der Saisonstart des TuS Hiltrup gut. Doch die Heimniederlage gegen den SV Rödinghausen II riss alte Wunden wieder auf. Zu Hause wollten die Südmünsteraner gerne wieder eine Macht werden – doch es setzte eine 1:2-Pleite.

Von Benka Bommes
Hiltrups Martin Lambert (M.), beobachtet vom Kollegen Jonas Wiethölter, schmeißt sich ins Duell mit den Rödinghausern.
Hiltrups Martin Lambert (M.), beobachtet vom Kollegen Jonas Wiethölter, schmeißt sich ins Duell mit den Rödinghausern. Foto: Wilfried Hiegemann

Bittere Pille für den TuS Hiltrup. Die Münsteraner kassierten in der fünften Minute der Nachspielzeit das zweite Gegentor und unterlagen dem SV Rödinghausen II mit 1:2 (1:0).

Das Spiel begann taktisch geprägt, beide Mannschaften versuchten zunächst Stabilität in die eigenen Reihen zu kriegen. Den ersten Warnschuss der Hausherren feuerte Guglielmo Maddente ab (6.), danach fand das Geschehen vor allem im Mittelfeld statt. Der SVR arbeitete fleißig an der Ballbesitzstatistik, sodass Hiltrup kontern konnte. Ein starker Flügelwechsel von Maddente bediente Janik Bohnen, der die Kugel gekonnt auf Höhe des Fünf-Meter-Raums flankte und mit Manuel Bayer den passenden Abnehmer fand (25.). Ein sehenswertes Kopfballtor zur 1:0-Führung. Diese hätte Hiltrups Schlussmann Romain Böcker zwei Minuten später fast schon zunichte gemacht, als er den Ball fahrlässig gegen Robin Reimer verlor und zusah, wie der Angreifer die Riesenchance vergab. Die Partie nahm jetzt Fahrt auf, die Hausherren konterten mit Maddente und Bohnen. Der scheiterte aus kurzer Distanz an Keeper Luca Beermann, der das kurze Eck zumachte (30.). Zwei weitere Kontermöglichkeiten von Jonas Wiethölter (36.) und Michael Fromme (45.) blieben ebenfalls ungenutzt.

Die Gäste kamen besser in die zweite Hälfte und brauchten nur fünf Minuten für den Ausgleich. Bennet Heine versenkte das Leder unhaltbar in die lange Torecke (50.). Rödinghausen hatte nach wie vor mehr vom Spiel, doch Hiltrup die besseren Chancen. Eine verunglückte Flanke von Maddente wurde brandgefährlich für Beermann, der das Spielgerät noch an die Latte lenkte (64.). Ein Tor für den Gastgeber lag in der Luft, aber Beyer verpasste die beste Chanc, als er eine hervorragende Vorlage von Maddente aus kürzester Distanz nicht nutzte (84.). Zwei weitere Hochkaräter hatte Maddente, der nach einer Kopfballverlängerung sein Ziel nur knapp verfehlte (89.) und den Ball aus halbrechter Position über das Gehäuse schoss (90+4.). So durfte Rödinghausen noch einmal angreifen – und Janis Büscher versenkte die Kugel im kurzen Eck (90+5.). „Ich bin sehr enttäuscht. Ein Unentschieden wäre okay gewesen, die Gegentore dürfen so niemals fallen“, konstatierte Hiltrups Trainer Carsten Winkler. TuS: Böcker – Finkelmann, Lambert, Grabowksi, Blesz – Wiethölter, Rottstegge (77. Gockel) – Bohnen (86. Brüggemann), Fromme (60. Wellermann), Maddente – Beyer

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