Volleyball: Frauen-Bundesliga Linda Bock passt perfekt ins Anforderungsprofil des USC Münster

Münster -

Der USC Münster hat seinen ersten externen Neuzugang unter Dach und Fach. Vom Zweitligisten Skurios Volleys Borken kommt Linda Bock zum Erstligisten, der mit der Verpflichtung der Libera seiner Philosophie treu bleibt.

Von Henner Henning
Die junge Libera Linda Bock trägt bald statt des Trikots der Skurios Volleys ein USC-Dress.
Die junge Libera Linda Bock trägt bald statt des Trikots der Skurios Volleys ein USC-Dress. Foto: Martin Klocke

Sie ist jung, äußerst talentiert, kommt aus der Region und passt daher perfekt ins Anforderungsprofil des USC Münster. Linda Bock, seit Sonntag gerade 18 Jahre alt, wechselt vom Zweitligisten Skurios Volleys Borken an den Berg Fidel und will eine Etage höher nun den nächsten Schritt in ihrer Karriere machen. Mit ihrer Verpflichtung hat der USC nun bereits elf Spielerinnen unter Vertrag.

Der USC hatte die Libera schon seit längerer Zeit im Visier, Bock war als Junioren-Nationalspielerin zudem eine Kandidatin für den Bundesstützpunkt. Allein ein Wechsel kam nicht zustande, erst jetzt finalisierten sich die Gespräche. „Linda passt sehr gut zur Philosophie des Vereins. Sie hat eine große Zukunft vor sich, und wir wollen ihr helfen, ihre Ziele zu erreichen“, sagt USC-Trainer Teun Buijs, der den ersten externen Zugang als „Vorgriff auf die Zukunft“ sieht.

An der Seite von Lisa Thomsen soll die in Borken geborene Bock lernen, soll von der Erfahrung und Routine der langjährigen Nationalspielerin profitieren. „Lisa wird Linda viel helfen können“, erklärt Buijs, der mit seiner Stamm-Libera über diese Konstellation gesprochen hat und von Thomsen, seit Kurzem Inhaberin der Trainer-A-Lizenz, breite Zustimmung erhalten hat.

Zweitliga-Debüt schon 2015

Für Bock, die 2015 im Volleyball-Unterhaus debütierte, eine nahezu perfekte Konstellation. „Das war für mich ein gewichtiger Grund, zum USC zu wechseln. Man kann von Lisa unfassbar viel lernen“, sagt der 1,80 Meter große Zugang, der mit viel Ehrgeiz und Elan die neue Herausforderung angeht.

„Ich war bisher immer Stammspielerin. Jetzt werde ich um meine Einsatzzeiten kämpfen müssen. Auch das muss man lernen“, erklärt die Borkenerin. „Aber ich freue mich wahnsinnig auf die Mannschaft, das Trainerteam, die Umgebung in Münster und auf die Erfahrung in der Bundesliga. Ich will mich weiterentwickeln.“

Zwei-Jahres-Vertrag mit Option

Dass Bock dies gelingt, davon ist USC-Vizepräsident Axel Büring überzeugt. „Linda ist auf dem Sprung ins deutsche Topniveau“, sagt der 50-Jährige über die Abwehrspezialistin, die am Berg Fidel einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben hat.

In Münster erweitert Bock die Riege der Youngsters, auf die der USC setzt. Dabei trifft der Neuzugang auf zwei gute Bekannte. Mit Lina Alsmeier und Luisa Keller bestritt Bock schon einige Länderspiele für die Junioren-Mannschaften des DVV.

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