Fußball: Kreispokal Bittere Pille für Gievenbeck

Münster -

Der nächste Pokalwettbewerb auf Westfalenebene findet ohne den 1. FC Gievenbeck statt. Im Kreispokal-Halbfinale unterlag der Favorit am Donnerstagabend beim Landesligisten TuS Altenberge 0:3.

Von Wilfried Sprenger
Enttäuscht: Gievenbecks Trainer Benjamin Heeke.Benjamin Heeke
Enttäuscht: Gievenbecks Trainer Benjamin Heeke.Benjamin Heeke Foto: fotoideen.com

Das Endspiel um den Fußball-Kreispokal findet ohne Beteiligung des 1. FC Gievenbeck statt. Im Halbfinale flog der Westfalenligist am Donnerstagabend überraschend aus dem Wettbewerb. Beim Landesligisten TuS Altenberge unterlag die Elf um Trainer Benjamin Heeke deutlich 0:3. Nach Treffern von Greshake (26.) und Kemper (43.) führte der sehr engagierte Hausherr bereits zur Pause 2:0. Beiden Toren gingen individuelle Fehler der Gäste voraus. In der Nachspielzeit gelang Hölker das dritte Tor und die endgültige Entscheidung zugunsten der Altenberge. Im Endspiel im Mai trifft der TuS auf den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen Warendorf und Münster 08.

„Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber Altenberge war heute bärenstark und sehr gierig. Bei uns ist die Personaldecke dünn, das hat man gespürt“, sagte FCG-Coach nach dem Abpfiff.

Dem 1. FC Gievenbeck bleibt nicht viel Zeit, um Wunden zu lecken. Bereits am Ostermontag ist die Mannschaft wieder in der Liga beschäftigt. Ab 15 Uhr gastiert der Spitzenreiter beim Tabellenvorletzten SpVgg. Beckum. Im Nachholspiel bietet sich den Münsteranern die Chance, den Vorsprung im Klassement auf komfortable sieben Punkte auszubauen. „Das ist natrülich unser Plan“, sagte Heeke, „ich hoffe, dass die Zeit reicht, um die Akkus für Montag wieder richtig aufzuladen.“

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