Fußball: 3. Liga Preußens erster Neuzugang: Dominik Lanius kommt mit Abwehr-Gardemaß

Münster -

Da hat Marco Antwerpen gleich einmal seine guten Kontakt genutzt. Der Trainer des SC Preußen Münster lotste von seinem Ex-Club Viktoria Köln den Abwehrspieler Dominik Lanius an die Hammer Straße. Der 1,95 Meter große Hüne ist der erste Neuzugang des SCP für die kommende Saison.

Von Thomas Rellmann
Ein Abwehrspieler mit Gardemaß: Der 1,95 Meter große Dominik Lanius wechselt im Sommer von Viktoria Köln zu Preußen Münster.
Ein Abwehrspieler mit Gardemaß: Der 1,95 Meter große Dominik Lanius wechselt im Sommer von Viktoria Köln zu Preußen Münster. Foto: imago

Die Spuren, die nach Köln auf die rechte Rheinseite führten, waren alles andere als trügerisch. Der erste Neuzugang des SC Preußen für die Saison 2018/19 kommt tatsächlich vom Ex-Club von Trainer Marco Antwerpen. Dominik Lanius heißt der Innenverteidiger, der einen Zweijahresvertrag in Münster erhält und in Konkurrenz zu einem aktuell sehr überzeugenden Trio (Lion Schweers, Ole Kittner, Simon Scherder ) treten soll.

Ausgebildet wurde der 21-Jährige von kleinauf bei Viktoria Köln. Mit 1,95 Metern besitzt er Gardemaß. In der Vorsaison scheiterte das Abwehr-Talent mit den Domstädtern in der Relegation zur 3. Liga, nun möchte er offenbar auf Nummer sicher gehen – selbst wenn sein Team wieder beste Aussichten auf die Regionalliga-Meisterschaft besitzt.

„Dominik ist sehr talentiert und bringt vieles mit, was wir von einem Innenverteidiger erwarten. Er ist zweikampf- und kopfballstark und hat ein hohes Tempo“, sagt Antwerpen, unter dessen Regie Lanius, der momentan wegen eines Muskelbündelrisses pausiert, fast immer Stammkraft war. „Er hat sich auch im Aufbau während meiner Amtszeit bei Viktoria enorm entwickelt und wird sich schnell an die Gangart gewöhnen.“ Sportchef Malte Metzelder freut sich auf einen „hungrigen“ Spieler. „Er ist entwicklungsfähig und passt sehr gut in unser Anforderungsprofil.“

Sichtung in der Regionalliga

Antwerpen kennt sich in der Regionalliga bestens aus, sah die Viktoria am Sonntag beim KFC Uerdingen und beobachtete an diesem Mittwoch die Partie Fortuna Düsseldorf II gegen Borussia Mönchengladbach II. „Es geht auch darum, sich einen Überblick zu verschaffen. Vielleicht wird ein Spieler auch in einem Jahr oder so interessant“, sagt der 46-Jährige. Lanius, der als gebürtiger Kölner im Nachwuchsleistungszentrum seines Noch-Clubs reifte und auch in den Jugend-Bundesligen spielte, ist ein gutes Beispiel für den künftigen Preußen-Weg. Das Budget bleibt ja trotz Ausgliederung vorerst schmal, umso wichtiger sind ein gutes Netzwerk und ein Auge für die Klasse direkt unterhalb der eigenen.

► Tobias Rühle ist nach einem Magen-Darm-Infekt wieder ins Lauftraining eingestiegen. Fällt er dennoch am Samstag (14 Uhr) in Karlsruhe aus, wäre Tobias Warschewski erste Wahl.

► Nico Rinderknecht und Moritz Heinrich absolvieren nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder alle Einheiten und könnten in den Kader zurückkehren.

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