Badminton: Verbandsliga
Münster 08 feiert mit Doppelsieg die Meisterschaft

Münster -

Der Aufstieg ist perfekt. Der SC Münster 08 kehrt zurück in die Oberliga. In der vergangenen Saison schwebte die Mannschaft noch lange in Abstiegsgefahr. Nun aber diktierte sie das Geschehen vom ersten Spieltag an und ist nach einem Doppelsieg gegen den DSC Kaiserberg und den BC Recklinghausen II durch.

Montag, 29.01.2018, 15:10 Uhr aktualisiert: 30.01.2018, 17:28 Uhr
Das Team, das am Sonntag Recklinghausen II mit 8:0 deklassierte: (v.l.) Kamil Kwiatkowski, David Beiing, Kim Bender, Stefan Oertker, Jana Winkler, Jan Helmchen. Foto: SC Münster 08

Wie heißt es immer so schön? Spontan ist am besten. Und so gab es am Sonntag doch nach dem frühzeitigen Aufstieg zwei Spieltage vor Ultimo die kleine Sause in der Sporthalle Ost. Aber: „Alles im Rahmen“, wie Teamsprecherin Anna Dudenhausen versichert. Nach zwei Jahren Abstinenz kehren die Badminton-Spieler des SC Münster 08 von der Verbands- in die Oberliga zurück.

Dass die Entscheidung daheim fiel, war ebenso angenehm wie nützlich. Die lange Rückreise per Auto entfiel. Wenngleich ein Korso durch die Stadt durchaus angebracht gewesen wäre. „Wir werden noch einmal im größeren Rahmen feiern. Dafür war keine Zeit“, so Dudenhausen. Fortsetzung folgt.

Im Vorfeld des Doppelspieltages gab es krude Rechenspiele. Was passiert, wenn ...? Bloße Theorie. „Wäre, wäre, Fahrradkette“, um es mit den Worten eines ehemaligen großen Fußballers namens Lothar Matthäus zu sagen. In der Praxis liegt die Wahrheit wie immer auf dem Feld. Und dort fühlen sich die Nullachter in dieser Saison sauwohl. Die Tabellenführung ist der beste Beweis. Und die wurde am Samstag beim 7:1 gegen den DSC Kaiserberg und einen Tag darauf beim makellosen 8:0 gegen den BC Recklinghausen II eindrucksvoll untermauert. Hausaufgaben gemacht – Konkurrent SpVgg Sterkrade-Nord III kam beim BC Recklinghausen I nur zu einem 5:3-Erfolg, ehe das Team am Sonntag ebenfalls ein 8:0 gegen Schlusslicht TuSpo Huckingen folgen ließ. Trotzdem spricht das Spieleverhältnis klar für Nullacht.

Das deutliche Ergebnis gegen Kaiserberg gab den wahren Spielverlauf indes nicht unbedingt wieder. Phasenweise war das eine enge Kiste. Vor allem das erste Herren-Doppel mit Jan Helmchen und David Beiing musste Schwerstarbeit verrichten. Nachdem der erste Satz beim 16:21 gegen das Duo Tim Schulte-Wissermann und Tim Jennen überraschend abgegeben wurde, lief es im zweiten Abschnitt wie am Schnürchen (21:11). Dann folgte der finale Akt, der es in sich hatte. Matchball hin, Matchball her – nach einer gefühlten Ewigkeit jubelte Münster: 30:28.

Kapitän Stefan Oertker und Gordon Teoh sowie Kim Bender und Hildegard Wichtmann sorgten in den weiteren Doppeln für eine beruhigende Führung. Helmchen, Oertker, Beiing und Bender schraubten das Ergebnis auf 7:0, ehe das Mixed mit Teoh und Wichtmann unterlag.

Deutlicher wurde es am Sonntag, als die Reserve aus Recklinghausen nicht den Hauch einer Chance hatte. Da durften auch die Ersatzspieler Kamil Kwiatkowski und Jana Winkler ran. Im Doppel punkteten Helmchen/Beiing, Oertker/Kwiatkowski, Bender/Winkler, in den Einzeln Helmchen, Oertker, Beiing und Bender, ehe dann das Mixed mit Kwiatkowski und Winkler den Schlusspunkt unter den Aufstieg setzte.

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