Ball des Sports
Erneuter Volltreffer in der Halle Münsterland

Münster -

Es wurde ein gelungener Abend in der Halle Münsterland. Die Show-Acts begeisterten, die Geehrten strahlten, der Moderator und seine Gesprächspartner waren gut drauf. Der Ball des Sports erfüllte einmal mehr alle Erwartungen.

Sonntag, 28.01.2018, 15:21 Uhr aktualisiert: 28.01.2018, 19:11 Uhr
Wahnsinnsshow: Die Turner und die Trampolinturner der TG Münster sorgten für einen ersten Höhepunkt beim Ball des Sports mit ihrer Vorführung. Foto: Peter Leßmann

Atemlos in die Nacht. Und auch hindurch. Der 48. Ball des Sports des Stadtsportbundes (SSB) Münster mit der Meisterehrung der Stadt im MCC der Halle Münsterland – so heißt das Spektakel ganz offiziell – war wohl das, was man einen Volltreffer nennt. Die Sportler im Zentrum, ein überaus gelungenes Rahmenprogramm mit Lokalkolorit durch die TG Münster sowie einer Parade von Muskeln und Filigranität – ganz ehrlich, für jeden unter den knapp 1500 Gästen war das was. Selbst die Tanzmuffel konnten nicht an sich halten und mischten das Parkett auf. Als der offizielle Teil gegen Mitternacht mit der Einrad-Performance von Dustin Waree endete, da wussten die Organisatoren, dass das Fest ein gelungenes geworden war.

Viele waren gekommen

„Lasst es krachen“, forderte bereits am frühen Abend Oberbürgermeister Markus Lewe alle Anwesenden auf. Da hatte Butler George, der bereits Gäste am Einlass mit weißen Handschuhen erwartete, bei seiner Eröffnung den „Klatsch-Knigge“ erklärt. Drei Stufen von verhalten über energischer bis begeistert forderte er ein – gerade bei den beiden Meisterehrungsblöcken wurde dem Rechnung getragen.

Viele waren gekommen. Aktive, die bei Deutschen Meisterschaften das Podest erreichten, über einen Elfjährigen, der in Sachen fernöstlicher Verteidigungskunst unterwegs ist, bis zum über 70-jährigen Wasserball-Meisterspieler. Weltmeister wurden geehrt vom Ruderverein Münster, Europameister wie Triathlet Patrick Dirksmeier, auch Bundessieger bei „Jugend trainert für Olympia“ vom Pascal-Gymnasium.

Ball des Sports 2018

1/43
  • Halle Münsterland Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann
  • Halle Münsterland Foto: Peter Leßmann

Grandiose Show

Jochen Temme, SSB-Vorsitzender, manövrierte galant durch den Abend, zum 35. Mal erlebte er die Meisterehrung. Es war ein vorletzter Gruß an das Sportjahr 2017, ehe am Montag im Rahmen der Ehrung „Sportler des Jahres“ dieser Zeitung vor den Besten der Besten der Hut gezogen wird.

Und das Rahmenprogramm? Die TG Münster mit ihrer Trampolin- und Turnabteilung lieferte eine grandiose Show. Die Beast Boys ließen dagegen ihre Muskeln sprechen, ehe Dustin Waree nicht nur seine Künste auf dem Einrad zeigte, sondern dazu auch noch sang. „Song 2“ von Blur zum Beispiel. Nicht zu erwarten bei dem Ball. „Woo-hoo“, heißt es im Refrain frenetisch, denken Sie mal an den Torjubel beim FC St. Pauli. „Woo-hoo“ galt auch für diesen Abend.

Sechs Ehrenamtler mit Friedensreiter-Plakette ausgezeichnet

Gisela Baarlage: Die 69-Jährige Gisela Baarlage vom Hüneburger TC war beruflich als Chefsekretärin tätig. Sie ist Mitbegründerin des Tennisvereins aus dem Stadtteil Hiltrup. Seit 1986 ist sie als Vorstandsmitglied für ihren HTC tätig, also mehr als drei Jahrzehnte. Insbesondere nach dem Neubau der stets top gepflegten Vereinsanlage an der Hünenburg hat sie sich um die 250 Neumitglieder gekümmert. Bis heute ist ihr der persönliche Kontakt sehr wichtig. Darüber hinaus gilt für sie das Sprichwort: „Wer schreibt, der bleibt“. Denn Gisela Baarlage ist inzwischen bereits als 27 Jahren als Schriftführerin des HTC aktiv.

Astrid Markmann: Die 49-jährige gelernte Goldschmiedin ist seit 1974 Vereinsmitglied beim SC Nienberge. Astrid Markmann ist seit 2008 Vorsitzende des DJK-Bildungsausschusses auf Bundesebene und seit 2012 als Präsidentin des DJK-Landesverbandes NRW aktiv. Eine ehrenamtliche Bilderbuchkarriere. Seit 2006 ist sie die Vorsitzende des großen Stadtteilvereins, der eine kommunale Sportanlage übernommen hat. Den SSB Münster vertritt sie im Präsidialausschusses Breitensport im LSB. Ehrungen? Viele. Etwa das Ehrenzeichen des DJK-Verbandes in Gold, der Gleichstellungspreis des DOSB und 2011 das Bundesverdienstkreuz.

Johannes Möllers: Der 77 Jahre alte Johannes Möllers ist seit 1993 Mitglied der Behinderten-Sportgemeinschaft Amelsbüren. Er war lange Jahre Beisitzer und Schriftführer und übernahm 2008 den Vorsitz des Vereins. Er erhielt die Ehrennadel in Silber seines Vereins und die Ehrennadel in Bronze des Behindertensportverbandes NRW. Von GW Amelsbüren erhielt er zudem die Ehrennadel in Gold, von der Schützenbruderschaft St. Sebastian das Ehrenkreuz in Gold am Bande. Sein Augenmerk galt immer und gilt auch nach wie vor den älteren und behinderten Menschen in Amelsbüren, um ihnen ihren Sport zu ermöglichen.

Wolfgang Schepers: Der 59-jährige Bankkaufmann Wolfgang Schepers gehört dem Vorstand im Fallschirmsportclub Münster seit 1987 an, seit 2002 ist er dessen Vorsitzender. Unter seiner Ägide haben sich die Mitgliederzahlen des Vereins ebenso verdoppelt wie die Zahl der Fallschirmsprünge, die vom Platz an der Bergstraße in Sendenhorst absolviert werden. Dass der Verein über ein 20-sitziges Cessna Grand Caravan 208 B verfügt, hat eine Menge mit seinem Engagement zu tun. Der Club gehört mittlerweile in die Top 15 der deutschen Sprungzentren. Auch im Prüfungsrat Deutschen Fallschirmsportverbandes ist er aktiv.

Dr. Ludger Schilgen: Der 83-Jährige Mediziner Dr. Ludger Schilgen hat sich mit großer Leidenschaft dem Radsport verschrieben – und später dem Behinderten-Sport Münster. Ein Radsport-Verrückter, Badischer Meister 1957, der auch mit gebrochenem Bein heimlich aus dem Krankenhaus entschwand, um das Sechs-Tage-Rennen in Münster zu verfolgen. Beim BSM führt er die Kontrollen der Sportgesundheitspässe und die Überprüfung der Sporttauglichkeit durch – auch seit über 30 Jahren. 2006 gab es die Vereinsnadel in Silber, 2011 die Treuenadel des Behindertensport-Verbandes NRW. Beim RSV Münster ist er Ehrenmitglied.

Jürgen Siekmann: Der 76-jährige Jürgen Siekmann war stellvertretender Schulleiter des Adolph-Kolping-Berufskollegs. Von 2006 bis 2007 erst Beiratsmitglied der TG Münster, von 2007 bis 2014 Vorstandsmitglied und seit 2014 fungiert er als Vorsitzender. 25 Jahre lang gehörte der SPD-Politiker dem Rat der Stadt an, sein Schwerpunkt war die Sportpolitik. Er war auch Vorsitzender des Sportausschusses. Dass die TG eine Dreifachsporthalle und eine hauptamtliche Geschäftsstelle erhielt, war auch sein Verdienst. Er ist ein Verfechter des gemeinwohlorientierten Sports mit subsidiärer Förderung durch Bund, Länder und Gemeinden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5463335?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686789%2F
Punkteteilung gegen Uerdingen: Preußen bleiben im eigenen Rund ungeschlagen
Fußball: 3. Liga: Punkteteilung gegen Uerdingen: Preußen bleiben im eigenen Rund ungeschlagen
Nachrichten-Ticker