Beachvolleyball: Smart-Beach-Cup Cinja Tillmann glückt die Generalprobe

Münster -

Die Hoffnungen der münsterischen Top-Beach-Volleyballerin Cinja Tillmann ist naturgemäß auf Sand gebaut. Für die Münsteranerin ein extrem belastbarer Untergrund. Wenige Tage vor dem Start des Smart-Beach-Cups vor dem münsterischen Schloss, siegte Tillmann in Hannover.

Von Henner Henning
Im Höhenflug war Cinja Tillmann 2016 in Münster, die vor Jahresfrist auf dem Schlossplatz siegte.
Im Höhenflug war Cinja Tillmann 2016 in Münster – sie siegte vor Jahresfrist auf dem Schlossplatz. Foto: Jürgen Peperhowe

Die ersten Lkw-Ladungen Sand sind angekommen, bis Freitag 13 Uhr wird auf dem Schlossplatz die Metamorphose von einem Parkplatz zu einer feinen Beachvolleyball-Arena vollzogen sein. Münster rüstet sich für den Auftakt der Smart-Beach-Tour 2017, auf der auch Cinja Tillmann (TSC Münster-Gievenbeck) wieder für Furore sorgen will. Am besten schon beim Heimspiel, in das sie mit Partnerin Katharina Schillerwein (TV Gladbeck) als Titelverteidigerin startet.

Die Form scheint bei den Vorjahressiegerinnen zu stimmen, wie das Landesturnier in Hannover beweist. Fünf Mal ging das an Position zwei gesetzte Duo am Steintor in den Sand, fünf Mal verließ es den Court als Sieger. Besonders das Endspiel gegen die top-gelisteten Sandra Ittlinger (SV Lohhof) und Teresa Mersmann (Bayer Leverkusen) war ein echter Hingucker, den Tillmann/Schillerwein nach Abwehr von fünf Matchbällen schließlich mit 21:19 im Tiebreak für sich entschieden.

Ein gutes Omen für Münster, das beim achten Stopp der nationalen Serie mit einem so stark besetzten Feld wie noch nie aufwarten kann. Die deutsche Elite mit den Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburger SV) tritt ebenso an wie die Weltranglistendritten Chantal Laboureur (MTV Stuttgart)/Julia Sude (VfB Friedrichshafen) und Karla Borger (Stuttgart)/Margareta Kozuch (TSV Schwarzenbek).

Mit diesen beiden Duos trainiert Kim Behrens (USC Münster) in diesen Tagen in ihrer Wahlheimat Stuttgart und bereitet sich mit ihrer neuen Partnerin Anni Schumacher (Dresdner SSV) auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte vor. In Aus­tralien sammelte die 24-Jährige bereits Erfahrung mit Schumacher, ein zweiter und ein vierter Platz stimmen zuversichtlich. „Es klappt schon ganz gut, wir können zufrieden sein. Auch wenn wir in manchen Dingen noch in der Findungsphase sind, gehen wir positiv in den Sommer“, sagt Behrens, die sich angesichts der Top-Konkurrenz für Münster zu keiner Zielvorgabe hinreißen lässt. „Wie das Feld besetzt ist, ist schon krass. Wir haben nichts zu verlieren und gehen gut vorbereitet in das Turnier.“

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