Tischtennis: Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft Gievenbecker Talente sorgen für Paukenschlag

Münster -

Da ist wirklich alles nach Wunsch gelaufen. Überlegen mit 6:1 gewannen die Tischtennis-Junioren des 1. FC Gievenbeck ihr Viertelfinalspiel um die westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen den DSC Wanne-Eickel. In vier Wochen kommt es in Hövelhof zum Final-Four-Turnier.

Von Wilfried Sprenger
Starkes Team: Tim Artarov, Lukas Ebbers, Lukas Bosbach, Alexander Mesionzhnik und der zurzeit verletzte Mannschaftsführer Ludger Santel (von links)
Starkes Team: Tim Artarov, Lukas Ebbers, Lukas Bosbach, Alexander Mesionzhnik und der zurzeit verletzte Mannschaftsführer Ludger Santel (von links) Foto: FC Gievenbeck

Das war klasse und sehr souverän: Mit 6:1 gewannen die Tischtennis-Junioren des 1. FC Gievenbeck am Samstag ihr Viertelfinalspiel um die westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft. Gegner DSC Wanne-Eickel hatte nicht den Hauch einer Chance. In der Endrunde trifft der NRW-Ligameister nun am 28. Mai im ostwestfälischen Hövelhof auf die Teams von LTV Lippstadt, 1. FC Köln und Borussia Düsseldorf. „Mehr geht nicht, das ist wirklich eine Besetzung vom Feinsten“, sagte FCG-Trainer Peter Luthardt.

50 Zuschauer feuern Quartett an

Über 50 Zuschauer sorgten am Samstag für eine tolle Kulisse. Freunde, Verwandte und Aktive aus der münsterischen Tischtennis-Szene feuerten die Gievenbecker Jungs an. Und die zeigten sich dem Druck absolut gewachsen. In den Doppeln wurden die Punkte noch geteilt. Lukas Bosbach und Lukas Ebbers gewannen ihre Partie in vier Sätzen, Tim Artarov und Alexander Mesionzhnik unterlag knapp im Entscheidungssatz. In den Einzeln waren die FCG-Talente dann nicht mehr zu bremsen.

Die Gäste hatten stark auf ihren hoch eingeschätzten Spitzenspieler Hendrik Stöck gesetzt, doch diese Rechnung ging nicht auf. Zunächst bezwang Mesionzhnik Wannes Toptalent mit 3:1, später wurde er von Artarov in fünf Durchgängen niedergerungen. Artarov hatte schon sein erstes Einzel überlegen in drei Sätzen gewonnen. Im unteren Paarkreuz ließen Bosbach und Ebbers mit je einem Einzelerfolg nichts anbrennen. „Das war ein großer Tag für die Jungs. Nun werden wir uns vier Wochen lang auf die Endrunde vorbereiten“, so Luthardt.

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