Reiten: Vielseitigkeit „Sterne über Münster“ bieten reichlich Prominenz im Gelände

Münster -

Das Turnier „Sterne über Münster“ in Handorf ist zwar noch relativ neu im Vielseitigkeitskalender, wartet aber schon mit zahlreichen prominenten Namen auf der Starterliste auf. Den Charme macht unter anderem die Kombination aus Spitzensport, Talenten und Amateurreitern aus.

Von Jürgen Beckgerd
Siegerin im vergangenen Jahr: Sarah Algotsson-Ostholt (hier mit No Doubt) auf Wega.
Siegerin im vergangenen Jahr: Sarah Algotsson-Ostholt (hier mit No Doubt) auf Wega. Foto: Jürgen Peperhowe

Es ist beileibe nicht DJ Ötzi im Spiel und auch nicht die gemeine Astronomie, wenn am Wochenende von „Sternen über Münster“ gesprochen wird. Diesmal ist das internationale Vielseitigkeitsturnier in der Westfälischen Reit- und Fahrschule am Samstag und Sonntag – und hier das Ein- und Zwei-Sterne-CIC – gemeint. Die Klassifizierung durch die „Sterne“ bezeichnet beim „Concours International Combiné (CIC) die Einteilung der jeweiligen Schwierigkeitsgrade.

Zum dritten Mal wird die Veranstaltung ausgerichtet, und wieder sind national und international renommierte Sportler am Start. Nach 2015 ist Münster zudem erneut Gastgeber der Westfälischen Meisterschaften – vor zwei Jahren wurde das Turnier auch erstmals international ausgeschrieben. „Ich glaube, es gibt wenige Wettkämpfe hier in Münster und Umgebung, überhaupt in Westfalen, bei denen ein so elitäres Starterfeld vertreten ist“, sagt Martin Plewa. Der ehemalige Leiter der Westfälischen Reit- und Fahrschule und am Wochenende für den Gelände- und Parcoursbau zuständige Experte weiß natürlich, wovon er spricht.

So hat beispielsweise Sandra Auffarth (Ganderkesee), Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 mit Opgun Louvo und aktuelle Doppel-Weltmeisterin für Münster gemeldet. Ebenso ihre Teamkollegin von Rio, Julia Krajewski. Auch der Olympia-Sieger von 2008 mit der Mannschaft, Frank Ostholt (beide Warendorf), Team-Weltmeister (2006) und Dritter der EM (2011), ist am Wochenende am Start. „Ich reite am Sonntag und schaue mir am Samstag die vielen Starter aus dem Nachwuchskader an“, betont der Bundestrainer der Jungen Reiter. Auch das macht die „Sterne von Münster“ aus: die Gemeinsamkeit von Top-Sportlern, Nachwuchs-Reitern und vielen ambitionierten Amateuren.

Insgesamt haben 73 (CIC* am Sonntag) beziehungsweise 58 (CIC** am Samstag) Sportler gemeldet. Start ist an beiden Tagen jeweils um 8 Uhr mit den Dressur­prüfungen, danach folgen die Springen und ab 14.30 Uhr die Geländeprüfungen.

Für die Westfälischen Meisterschaften sind unter anderem sieben der neun Reiter am Start, die auch schon im vergangenen Jahr auf dem Podium standen. Aus Münster sind dies etwa Julika Gausepohl (RV Albachten) und Frank Feldmann (RV Sprakel).

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