Volleyball: 2. Bundesliga USC II siegt und hat weiter Hoffnung

Münster -

Geht da doch noch etwas? Im Kampf um den Klassenerhalt feierte die zweite Mannschaft des USC Münster am Samstag den fünften Sieg in Reihe. Nun muss sie der Konkurrenz einige Wochen lang tatenlos zusehen.

Von Wilfried Sprenger
Sarah Petrausch ist den USC-Talenten im Abstiegskampf eine große Stütze. Die langjährige Erstligaspielerin bringt jede Menge Erfahrung ein.
Sarah Petrausch ist den USC-Talenten im Abstiegskampf eine große Stütze. Die langjährige Erstligaspielerin bringt jede Menge Erfahrung ein. Foto: Jürgen Peperhowe

Die zweite Mannschaft des USC Münster stemmt sich vehement und nachhaltig gegen den Abstieg aus der Zweiten Bundesliga. Am Samstag siegte sie beim heimstarken Volleyball-Team Hamburg nach leidenschaftlichem Kampf 3:2 (25:20, 20:25, 25:21, 20:25, 15:10). Damit sackten die Unabhängigen die Saisonpunkte 22 und 23 ein. Die Hoffnung auf ein erfolgreiches Ende der Aufholjagd lebt.

Unwucht im Spielplan

Aber: Die Konkurrenz aus Borken und Sorpesee sitzt dem USC im Nacken und kann in den nächsten Wochen vorbeiziehen. Beide Teams haben noch vier Spiele, Münster nur noch das eine am letzten Spieltag Ende April beim RC Sorpesee. Die Unwucht im Spielplan ist der Abstellung junger Spielerinnen an die Nationalmannschaft geschuldet. „Das ist keine einfache Situation. Wir können nur hoffen, dass es in Sorpesee noch ein Endspiel für uns gibt“, sagt USC-Coach Christian Wolf.

Wie eine Achterbahnfahrt

In Hamburg führte der Bundesstützpunkttrainer seine Mannschaft zum fünften Erfolg in Reihe. Die Begegnung glich einer Achterbahnfahrt. „In den Sätzen, die wir gewonnen haben, waren wir initiativ und dominant. In den beiden anderen haben in allen Elementen ein paar Prozente gefehlt. Hamburg hat es in diesen Phase aber auch gut gemacht“, befand Wolf. Vor allem die langjährige Erstligaspielerin Karine Muijlwijk war vom USC nicht zu lesen. Wolf: „Sie hatte immer wieder andere Lösungen, das war richtig schwer für unsere jungen Spielerinnen.“

Der USC wurde in Hamburg von vielen treuen Fans unterstützt und gepusht. „Sie haben bereits angekündigt, dass sie uns auch nach Sorpesee begleiten werden. Hoffentlich können wir dort unsere Geschichte erfolgreich zu Ende schreiben“, sagt Christian Wolf.

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